Altersvorsorge

Welche ETFs sind im Altersvorsorgedepot erlaubt?

Die Regel mit der Risikoklasse 5, der Zwei-Minuten-Check für deinen MSCI World und die ETF-Auswahl, die die Anbieter bisher angekündigt haben.

Florian Baumann | Lesezeit: ca. 8 Minuten
Das Wichtigste auf einen Blick
  • Ins Altersvorsorgedepot dürfen ETFs und Fonds nach OGAW-Regeln (UCITS), deren Basisinformationsblatt, das Pflicht-Datenblatt jedes Fonds, höchstens Risikoklasse 5 von 7 zeigt. Einzelaktien sieht das Gesetz nicht vor.
  • Ein ETF auf den MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World passt, wenn sein Basisinformationsblatt eine 5 oder weniger zeigt. Smartbroker+ hat seine Standarddepots auf diesen drei Indizes angekündigt.
  • Ebenfalls zulässig sind offene Publikums-AIF und ELTIF bis Klasse 5 sowie Anleihen in Euro von Bund, Ländern, Gemeinden, EU, EIB, EFSF und Staaten des Euroraums.
  • Steigt dein ETF später auf Klasse 6, verlangt das Gesetz im freien Depot keinen Verkauf. Im Standarddepot muss der Anbieter den Fonds austauschen.
  • Thesaurierend oder ausschüttend ist steuerlich egal: Im Depot fallen weder Abgeltungsteuer noch Vorabpauschale an (§ 16 Abs. 2 InvStG).
Inhaltsverzeichnis +
  1. Welche ETFs darf ich kaufen?
  2. MSCI World und ACWI: Risikoklasse prüfen
  3. Wer wählt aus? ETF-Auswahl je Anbieter
  4. Was passiert bei Risikoklasse 6?
  5. Thesaurierend, ausschüttend, Quellensteuer
  6. Drei Beispiel-Portfolios
  7. Häufige Fragen
Die Regel

Welche ETFs darf ich im Altersvorsorgedepot kaufen?

Jeden ETF und jeden Investmentfonds, der als OGAW zugelassen ist und im Basisinformationsblatt einen Risikoindikator von höchstens 5 ausweist. Die Skala reicht von 1 für das geringste bis 7 für das höchste Risiko. So steht es in § 1 Abs. 1b AltZertG (neu ab 2027).

OGAW steht für Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapieren, also Fonds nach der EU-Fondsrichtlinie. Auf Englisch heißen sie UCITS, und die meisten ETFs bei deutschen Banken und Brokern tragen dieses Kürzel im Namen. Was dahintersteckt, erklärt unser Beitrag zu UCITS-ETFs.

Neben OGAW nennt das Gesetz drei weitere Anlagen. Was nicht in dieser Liste steht, sieht das Gesetz für das Altersvorsorgedepot nicht vor.

AnlageIm AltersvorsorgedepotBedingung
ETFs und Fonds nach OGAW-Regeln (UCITS)erlaubtRisikoindikator höchstens 5
Offene Publikums-AIF (gemischte und sonstige Investmentvermögen, §§ 218, 219 KAGB)erlaubtRisikoindikator höchstens 5
ELTIF (europäische langfristige Investmentfonds)erlaubtRisikoindikator höchstens 5
Anleihen von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlichen Körperschaften, von Staaten des Euroraums, EU, EIB und EFSFerlaubtAnleihe lautet auf Euro
Fonds mit Risikoklasse 6 oder 7nicht kaufbarGrenze liegt bei 5
Einzelaktiennicht vorgesehenauch nicht als kleine Beimischung
Einzelne Unternehmensanleihennicht vorgesehenals Anleihen-ETF bis Klasse 5 möglich
ETCs und ETNs, etwa auf Gold oder Kryptonicht vorgesehenkeine Fonds, stehen nicht in der Liste

Die Regel gilt für das freie Altersvorsorgedepot, in dem du oder dein Anbieter die Fonds auswählt. Im Standarddepot gelten strengere Vorgaben: genau zwei Fonds, einer aus Klasse 1 bis 2 und einer aus Klasse 3 bis 5 (§ 1 Abs. 1c AltZertG). Den Unterschied der Varianten erklärt die Seite Standarddepot, freies Depot oder Garantieprodukt.

Prüfen

Ist ein MSCI World oder ACWI erlaubt? So prüfst du die Risikoklasse

Ja, wenn das Basisinformationsblatt deines ETFs eine 5 oder weniger zeigt. Es zählt der Wert des konkreten ETFs, nicht der Name des Index. Zwei ETFs auf denselben Index haben jeweils ein eigenes Basisinformationsblatt, deshalb prüfst du immer genau den Fonds, den du kaufen willst.

  1. Schritt 1Basisinformationsblatt öffnen

    Dein Anbieter muss dir die Basisinformationsblätter aller wählbaren Fonds elektronisch zugänglich machen (§ 1 Abs. 1b Satz 2 Nr. 6 AltZertG). Alternativ findest du sie auf der Website der Fondsgesellschaft, am schnellsten über die ISIN.

  2. Schritt 2Abschnitt zu den Risiken suchen

    Dort steht der Gesamtrisikoindikator als Skala von 1 bis 7, ein Feld ist markiert.

  3. Schritt 3Wert ablesen

    Zeigt das Blatt 1 bis 5, darfst du den ETF ins Altersvorsorgedepot kaufen. Bei 6 oder 7 nicht.

Breite Welt-ETFs liegen nach den bisherigen Plänen der Anbieter innerhalb der Grenze. Smartbroker+ hat seine Standarddepots auf ETFs zum MSCI World, MSCI ACWI und FTSE All-World angekündigt, und im Standarddepot muss der Aktienfonds per Gesetz in Klasse 3 bis 5 liegen. Fidelity weist den Aktien-ETF seines Standarddepots mit Risikoklasse 4 aus, den Anleihen-ETF mit 2 (Stand: Oktober 2026, vor Zertifizierung). Eine Zusage für jeden einzelnen Welt-ETF ist das nicht.

Der Indikator ist keine feste Eigenschaft. Die Fondsgesellschaft berechnet ihn vor allem aus den Kursschwankungen der Vergangenheit und überprüft ihn regelmäßig. Nach einem heftigen Crash kann er deshalb steigen. Was dann gilt, steht im Abschnitt zur Umstufung weiter unten.

Skala der Risikoklassen 1 bis 7: Fonds der Klassen 1 bis 5 sind im Altersvorsorgedepot erlaubt, Fonds der Klassen 6 und 7 nicht
Die Grenze liegt bei Risikoklasse 5. Was darüber liegt, kannst du im Altersvorsorgedepot nicht kaufen.
Anbieter

Wer wählt die ETFs aus und was bieten die Anbieter an?

Laut Gesetz wählt der Anbieter die Anlagen aus. Selbst entscheiden darfst du nur, wenn dein Vertrag eine Eigenauswahl vorsieht (§ 1 Abs. 1b AltZertG). Die meisten Anbieter planen zwei Wege: ein Standarddepot mit fertig ausgewählten Fonds und ein freies Depot mit eigener Auswahl. Fondsgesellschaften bieten dabei meist nur eigene Fonds an, Neobroker und Direktbanken eine größere Auswahl.

Die Tabelle zeigt, was die Anbieter bis zum 13. Oktober 2026 zur Fondsauswahl angekündigt haben. Die endgültigen Listen veröffentlichen viele Anbieter erst zum Start.

AnbieterVorausgewählt (Standarddepot)Eigene Auswahl (freies Depot)Hinweis
Scalable Capitalvon Scalable ausgewählte ETFsAktien-, Anleihen- und Rohstoff-ETFs, ELTIFs und FondsKosten von 17 ausgewählten ETFs erstattet (Liste vom 13.10.2026)
Smartbroker+drei Portfolios auf MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-Worldüber 2.000 ETFs und FondsETF-Kosten im Standarddepot drei Jahre erstattet (bis 25.000 € Anlage)
Trade Republicvorgegeben, ETFs noch nicht genanntListe noch nicht offiziell veröffentlicht0 % Fondskosten bei mehreren Dutzend ETFs von BlackRock, DWS und Vanguard
flatexCore: Aktien und defensive Anleihen. Plus: laut Ankündigung Aktien weltweit, Anleihen und GoldFlex: bis 25 Positionen aus geeigneten ETFs und FondsCore: ETF-Kosten mindestens fünf Jahre erstattet. Wie die Plus-Variante zur Vorgabe von genau zwei Fonds im Standarddepot passt, zeigt erst die Zertifizierung.
Traders Placevorausgewählte Strategiengroße Auswahl an ETFs und Fondskeine weiteren Angaben
Deka (Sparkassen)zwei Deka-ETFs (Welt-Aktien, Europa-Anleihen)Individualdepot mit bis zu drei aktiv gemanagten Deka-Fondsnur Fonds der Deka angekündigt
Union InvestmentBasis: aktive Aktien- und Renten-ETFs von QuoniamPro: aktive Fonds; dazu eine Garantie-VarianteAbschluss über Volks- und Raiffeisenbanken
DWS, Deutsche Bank, Postbankzwei ETFs (Welt-Aktien, Europa-Renten)Varianten mit aktiven ETFs oder aktiven Fonds, mit Beratung größere Auswahlmehrere Varianten mit unterschiedlichen Kosten
Fidelityzwei Fidelity-ETFs (Aktien Klasse 4, Anleihen Klasse 2)Plus: Vermögensverwaltung mit breiterem UniversumStart der Plus-Variante offen
quirionVanguard FTSE Global All-Cap und ein globaler, währungsgesicherter Anleihen-ETF von VanguardPro: gemanagtes ETF-PortfolioRobo-Advisor, keine Einzelauswahl angekündigt
EvergreenStandarddepot angekündigtgemanagtes Depot mit eigenen Evergreen-FondsWarteliste offen
INGRelax: zwei ETFs, Namen offenAktiv: ETFs und Fonds, Liste offenVormerkung offen
comdirectETF-Lösung, Fonds offenallgemeines Depot, Liste offenVormerkung offen
finanzen.net zeroStandarddepot optionalzertifizierte UCITS-ETFs und Fonds, Liste offenVormerkung offen
Raisinkeine AngabeETFs auf Aktien und Anleihen, selbst verwaltet oder als VermögensverwaltungWarteliste offen

Stand: 13. Oktober 2026, vor Zertifizierung. Trading 212 und Whitebox führen Wartelisten, haben aber noch nichts zur Fondsauswahl gesagt. Anbieter, die ein Angebot nur angekündigt und noch keine Konditionen genannt haben, etwa Allianz, Consorsbank oder DKB, fehlen in der Tabelle. Kosten und Aktionen aller Anbieter vergleichst du im Altersvorsorgedepot-Vergleich, die Einzelporträts findest du in der Anbieter-Übersicht.

Tipp: Wenn du einen bestimmten ETF willst, prüf vor dem Abschluss, ob er in der Liste deines Anbieters steht. Ein späterer Wechsel kostet in den ersten fünf Jahren beim alten Anbieter bis zu 150 € und beim neuen bis zu 150 € Verwaltungspauschale. Nach dem Gesetzeswortlaut belegt der neue Vertrag außerdem einen deiner zwei geförderten Plätze.

Umstufung

Was passiert, wenn mein ETF in Risikoklasse 6 rutscht?

Im freien Altersvorsorgedepot musst du nicht verkaufen. Das Gesetz zieht die Grenze nur beim Kauf: Du kannst einen Fonds der Klasse 6 nicht neu kaufen, eine Pflicht zum Verkauf des Bestands steht aber nirgends. Was mit deinem Sparplan auf diesen ETF passiert, regeln die Vertragsbedingungen deines Anbieters.

Im Standarddepot ist es anders. Dort muss der Anbieter einen Fonds ersetzen, sobald er seine Klasse verlässt. Du selbst musst nichts tun.

Freies Depot
Kauf nur bis Klasse 5. Keine gesetzliche Verkaufspflicht bei späterer Hochstufung. Sparplan und Bestand regelt der Vertrag.
Standarddepot, sicherer Fonds
Der Anbieter ersetzt ihn, wenn er in Klasse 4 oder höher wechselt.
Standarddepot, chancenreicher Fonds
Der Anbieter ersetzt ihn, wenn er nicht mehr in Klasse 3 bis 5 liegt.

Die Sorge, im Crash mit Verlust verkaufen zu müssen, ist damit kleiner als befürchtet. Tauscht der Anbieter im Standarddepot einen Aktien-ETF gegen einen ähnlichen, bleibt dein Geld am Aktienmarkt investiert. Steuern fallen beim Tausch nicht an, weil Erträge im Depot steuerlich nicht zählen (§ 16 Abs. 2 InvStG).

Achtung: Die Vertragsbedingungen der Anbieter liegen vor der Zertifizierung noch nicht vor. Frag vor dem Abschluss nach, was mit Sparplan und Bestand passiert, wenn ein Fonds über Klasse 5 steigt.

Steuern

Thesaurierend oder ausschüttend: Was ist im Altersvorsorgedepot besser?

Steuerlich ist es egal. Erträge aus Fonds in einem zertifizierten Altersvorsorgevertrag setzt das Finanzamt nicht an (§ 16 Abs. 2 InvStG). Auf Ausschüttungen und Kursgewinne zahlst du im Depot keine Abgeltungsteuer, und eine Vorabpauschale fällt nicht an. Auch die Teilfreistellung spielt keine Rolle. Steuern zahlst du erst auf die Auszahlung im Alter, nach § 22 Nr. 5 EStG.

Ausschüttungen bleiben im Vertrag, auf dein Girokonto fließt nichts. Ob der Anbieter sie automatisch wieder anlegt oder zuerst auf dem Verrechnungskonto des Vertrags sammelt, regeln seine Bedingungen. Ein thesaurierender ETF spart dir diesen Zwischenschritt. Den Unterschied der beiden Varianten erklärt unser Beitrag thesaurierend oder ausschüttend.

Und die Quellensteuer?

Die bleibt. Ausländische Quellensteuer auf Dividenden fällt auf Ebene des Fonds an, zum Beispiel US-Quellensteuer bei einem in Irland aufgelegten ETF. Das ist im normalen Depot genauso, das Altersvorsorgedepot ändert daran nichts. Deutsche Fonds können für Anteile in zertifizierten Verträgen eine anteilige Befreiung ihrer inländischen Erträge beantragen (§ 8 Abs. 1 Nr. 2 InvStG). Für ETFs aus Irland oder Luxemburg gilt das nicht.

Wie das Finanzamt die Auszahlung besteuert und was der Sonderausgabenabzug bringt, steht auf der Seite Steuern im Altersvorsorgedepot.

Beispiele

Drei Beispiel-Portfolios für das freie Altersvorsorgedepot

Die drei Varianten sind Muster, keine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt. Prüf bei jedem ETF die Risikoklasse und ob dein Anbieter ihn führt.

PortfolioAufteilungPasst zu
Ein Welt-ETF100 % breiter Welt-Aktien-ETF (MSCI World, MSCI ACWI oder FTSE All-World)langer Laufzeit, wenn du vor der Rente selbst umschichtest
Welt-ETF plus Anleihen70 % Welt-Aktien-ETF, 30 % ETF auf Staatsanleihen des EuroraumsSparern, die weniger Schwankung wollen
Eigener GleitpfadStart mit 100 % Aktien, fünf Jahre vor der Auszahlung höchstens 50 %, zwei Jahre vorher höchstens 30 %Sparern, die das Standarddepot nachbauen, aber ihre ETFs selbst wählen wollen

Beim zweiten Portfolio mit dem Förderhöchstbetrag sieht das so aus: Du zahlst 1.800 € im Jahr ein, der Staat legt 540 € Grundzulage dazu. Von den 2.340 € fließen 1.638 € in den Aktien-ETF und 702 € in den Anleihen-ETF. Die Quoten beim dritten Portfolio sind die gesetzlichen Höchstwerte im Standarddepot. Wer sie nicht selbst einhalten will, fährt mit dem Standarddepot einfacher. Wie du AVD und ein normales ETF-Depot kombinierst, zeigt die Altersvorsorgedepot-Strategie.

Rechenbeispiel: Was die Fondskosten ausmachen

Annahmen: 2.340 € im Jahr (1.800 € Eigenbeitrag plus 540 € Grundzulage), 30 Jahre lang, 6 % Rendite vor Kosten, Einzahlung und Zulage vereinfacht jeweils am Jahresende. Verglichen sind ein ETF mit 0,2 % laufenden Kosten und ein Fonds mit 1,0 %, der gesetzlichen Obergrenze im Standarddepot.

Laufende KostenEingezahlt inkl. ZulagenKapital nach 30 Jahren
0,2 % im Jahr70.200 €178.612 €
1,0 % im Jahr70.200 €155.467 €

Der Unterschied liegt bei 23.145 €, allein durch die Kosten. Das ist eine Beispielrechnung mit gleichbleibender Rendite, keine Prognose. Deine eigenen Zahlen rechnest du mit dem Altersvorsorgedepot-Rechner nach.

FAQ

Häufige Fragen zu ETFs im Altersvorsorgedepot

Darf ich Einzelaktien im Altersvorsorgedepot kaufen?
Nein. Das Gesetz lässt nur Fonds nach OGAW-Regeln, offene Publikums-AIF und ELTIF bis Risikoklasse 5 sowie bestimmte Staatsanleihen zu, etwa vom Bund, von den Ländern oder der EU. Einzelaktien stehen nicht in dieser Liste (§ 1 Abs. 1b AltZertG, neu ab 2027).
Ist ein MSCI World im Altersvorsorgedepot erlaubt?
Ja, wenn das Basisinformationsblatt des konkreten ETFs einen Risikoindikator von höchstens 5 zeigt. Mehrere Anbieter planen Welt-ETFs fest ein, Smartbroker+ zum Beispiel für seine Standarddepots auf MSCI World, MSCI ACWI und FTSE All-World. Prüf trotzdem den Wert deines ETFs, bevor du kaufst.
Muss ich verkaufen, wenn mein ETF in Risikoklasse 6 steigt?
Im freien Altersvorsorgedepot nicht. Das Gesetz begrenzt nur den Kauf auf höchstens Klasse 5 und enthält keine Pflicht zum Verkauf. Was mit dem Sparplan passiert, regelt dein Vertrag. Im Standarddepot tauscht der Anbieter den Fonds aus, ohne dass du etwas tun musst.
Fällt im Altersvorsorgedepot eine Vorabpauschale an?
Nein. Nach § 16 Abs. 2 InvStG setzt das Finanzamt Erträge aus Fonds in zertifizierten Altersvorsorgeverträgen nicht an. Es gibt also keine Vorabpauschale und keine Abgeltungsteuer im Depot. Steuern zahlst du erst auf die Auszahlung im Alter, mit deinem persönlichen Steuersatz.
Florians Finanz Fazit

Ein breiter, günstiger Welt-ETF reicht für die meisten

Die Risikoklasse 5 klingt nach einer harten Einschränkung, trifft aber die wenigsten Sparer. Die großen Welt-ETFs haben die Anbieter längst eingeplant. Ich würde im freien Depot genau so einen ETF nehmen und vor allem auf die Kosten achten: 0,8 Prozentpunkte Unterschied kosten im Beispiel oben über 23.000 €.

Bevor ich unterschreibe, würde ich zwei Dinge klären: Steht mein ETF auf der Liste des Anbieters, und was passiert laut Vertrag, wenn er über Klasse 5 steigt? Wer sich mit beidem nicht beschäftigen will, ist im Standarddepot gut aufgehoben. Wie du dabei Schritt für Schritt vorgehst, steht in der Anleitung Altersvorsorgedepot eröffnen.

Danke! Deine Meldung ist angekommen. Ich prüfe sie in den nächsten Tagen.
War diese Seite hilfreich?
Fehler entdeckt oder etwas veraltet? Sag mir Bescheid.

Tipp: Markiere eine Textstelle auf der Seite und schreib mir direkt dort, was geändert werden soll.

Worum geht es?

Ich speichere deine Meldung, die Seitenadresse und bei Rechnern deine Eingaben, aber keine IP-Adresse. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Florian Baumann, Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und ist seit über 20 Jahren im Online-Marketing tätig. Seit mehreren Jahren investiert er privat in ETFs, Aktien, Krypto und Immobilien. Mit finanzfacts.de möchte er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Investor zeigen.

Mehr über Florian erfahren →
Finanzfacts Logo Finanzfacts

Finanzbildung für Anfänger

Haftungsausschluss & Transparenz

Die auf finanzfacts.de bereitgestellten Inhalte, Rechner und Vergleiche dienen reinen Informationszwecken und stellen keine individuelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Daten. Investitionen an der Börse sind mit Risiken verbunden, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen. Triff finanzielle Entscheidungen immer auf Basis deiner eigenen Recherche.

Werbehinweis

Einige Links auf dieser Website sind sogenannte Affiliate-Links (Partnerlinks). Wenn du über einen solchen Link ein Produkt kaufst oder ein Konto eröffnest, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dabei keinerlei Zusatzkosten und du unterstützt damit den kostenfreien Betrieb unserer Rechner.

Fragen oder Fehler gefunden? Schreib uns: florian.baumann@finanzfacts.de oder gehe zur Kontaktseite.