So entstehen die Inhalte auf finanzfacts
Wer hier schreibt und rechnet, woher die Zahlen kommen, wo KI mitarbeitet und wie ich Fehler korrigiere. Offen aufgeschrieben, damit du einordnen kannst, was du liest.
- Hinter finanzfacts.de steht eine Person: Ich, Florian Baumann, baue jeden Rechner selbst und verantworte jeden Text.
- Zahlen stammen aus Gesetzestexten, BMF, Bundesbank, Destatis und Deutscher Rentenversicherung, nicht aus Sekundärquellen.
- KI hilft mir bei Entwürfen, Recherche und Rechen-Checks. Jede Zahl und jeder Rechner geht erst nach meiner Prüfung live.
- Partnerlinks finanzieren die Seite, verändern aber keine Reihenfolge in Vergleichen.
- Fehler kannst du auf jeder Seite melden. Ich prüfe Meldungen täglich und datiere Korrekturen sichtbar.
Warum es finanzfacts gibt
finanzfacts.de ist aus Fragen entstanden, die mir Familie und Freunde immer wieder gestellt haben: Was bleibt vom neuen Gehalt übrig? Was bringt ein Sparplan über 20 Jahre? Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für mich? Ich habe jahrelang mit Excel-Tabellen geantwortet. 2025 habe ich daraus eine öffentliche Seite gemacht.
Mein Anspruch ist simpel: Du sollst eine Finanzfrage ohne Vorwissen verstehen und selbst nachrechnen können, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Seite verkauft dir kein Produkt und keine Beratung. Sie soll dich in die Lage versetzen, eine Entscheidung selbst zu treffen.
Wer schreibt und rechnet
Ich bin Florian Baumann, Wirtschaftsinformatiker, seit über 20 Jahren im Online-Marketing und seit vielen Jahren privater Anleger in ETFs, Aktien, Edelmetallen und Immobilien. Es gibt keine Redaktion und keine Agentur im Hintergrund. Jeden Rechner habe ich selbst programmiert, jeden Vergleich selbst recherchiert, jeden Text selbst freigegeben. Inhaltlich verantwortlich nach § 18 Abs. 2 MStV bin ich, siehe Impressum.
Was ich nicht bin: Steuerberater, Finanzanlagenvermittler oder Versicherungsmakler. Was ich mitbringe: die Erfahrung aus dem eigenen Depot, die Gewohnheit, Zahlen gegen Primärquellen zu prüfen, und 20 Jahre Arbeit mit Daten. Mehr zu Werdegang und Portfolio steht auf meiner Autorenseite.
Wie ein Rechner entsteht
Am Anfang steht die Rechtsgrundlage, nicht ein anderer Rechner im Netz. Für den Brutto-Netto-Rechner ist das der Programmablaufplan des Bundesfinanzministeriums, für Rentenrechner das SGB VI und die Rechengrößen der Deutschen Rentenversicherung, für Steuerrechner das EStG. Jede Konstante bekommt im Code einen Kommentar mit Quelle und Datum.
Dann rechne ich Testfälle durch: typische Eingaben, Grenzfälle wie Beitragsbemessungsgrenze oder Grundfreibetrag, und Nullwerte. Wo es einen amtlichen Rechner gibt, etwa den Lohn- und Einkommensteuerrechner des BMF oder die Rentenauskunft der DRV, vergleiche ich meine Ergebnisse damit. Erst wenn die Abweichung bei null oder im Rundungsbereich liegt, geht der Rechner online.
- Quellen: Gesetzestexte auf gesetze-im-internet.de, BMF-Schreiben und Programmablaufpläne, Deutsche Bundesbank, Statistisches Bundesamt, Deutsche Rentenversicherung, Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
- Offenlegung: Unter dem Rechner stehen Formel, Konstanten und Grenzen. Was ein Rechner nicht abbildet, steht dort genauso wie das, was er abbildet.
- Grenzen: Rechner vereinfachen. Ein Grenzsteuersatz ersetzt keinen Tarifverlauf, eine Annuitätenformel keine Bankkalkulation. Diese Vereinfachungen benenne ich, statt sie zu verstecken.
Wie Vergleiche entstehen
Jeder Vergleich nennt seine Kriterien, deren Gewichtung und den Datenstand. Die Konditionen übernehme ich aus Preisverzeichnissen und Produktinformationen der Anbieter, nicht aus Werbeaussagen. Ändert ein Anbieter seine Gebühren, ziehe ich nach und aktualisiere das Datum.
Du findest bei mir keinen „Sieger“ eines Tests, weil ich keine Labortests durchführe. Ich schreibe stattdessen vom günstigsten Anbieter, vom Bestwert in einem Kriterium oder von meiner Empfehlung mit Begründung. Die Reihenfolge ergibt sich aus den Kriterien. Partnerlinks spielen dabei keine Rolle: Ein Anbieter ohne Partnerprogramm steht genauso weit oben, wie es seine Konditionen rechtfertigen, dann ohne Button. Sollte ich in einem Vergleich einmal eine andere Sortierung wählen, etwa nach Beliebtheit, steht das ausdrücklich dabei.
Wie Zinsdaten entstehen
Für Tagesgeld, Festgeld, Ratenkredite und Baufinanzierung betreibe ich eigene Barometer. Ein Skript erhebt die Konditionen täglich bei den gelisteten Anbietern, dazu kommen die Zinsstatistiken der Deutschen Bundesbank und der EZB-Einlagenzins als Referenz. Jede Zahl trägt ihr Erhebungsdatum, Ausreißer prüfe ich von Hand, bevor sie in die Grafik gehen.
Wie oft ich aktualisiere
Finanzinhalte veralten schnell, deshalb arbeite ich in festen Zyklen:
- Täglich
- Zinsdaten der Barometer und die Prüfung eingegangener Fehlermeldungen.
- Monatlich
- Ein Faktencheck über alle Seiten: Rechengrößen, Fristen, Freibeträge, tote Links. Beim Lauf am 26. und 27. September 2026 waren es über 100 Korrekturen, überwiegend Jahreswerte 2025 auf 2026.
- Sofort
- Bei Gesetzesänderungen und neuen amtlichen Werten: EZB-Entscheid, Rentenanpassung, Sozialversicherungs-Rechengrößen, Steueränderungen. Die betroffenen Rechner bekommen die neuen Werte, sobald sie im Bundesgesetzblatt oder von der zuständigen Behörde veröffentlicht sind.
Jede Seite zeigt ihr Aktualisierungsdatum. Rechner mit Methodik-Box tragen zusätzlich den Vermerk „Inhaltlich geprüft am“, damit du siehst, wann ich Formel und Konstanten zuletzt gegen die Quelle gehalten habe.
Wo KI mitarbeitet und wo nicht
Ich nutze KI-Werkzeuge, und ich sage dir genau, wofür. Sie helfen mir bei drei Dingen: beim ersten Entwurf eines Textes oder Rechner-Codes, bei der Recherche-Vorarbeit (etwa dem Zusammentragen von Gesetzesfundstellen) und bei Rechen-Checks, bei denen ich einen Rechner mit vielen Testfällen durchlaufen lasse und gegen eine zweite Berechnung halte.
Was KI bei mir nicht tut: Sie veröffentlicht nichts. Jeden Entwurf überarbeite ich, jede Zahl prüfe ich selbst gegen die Primärquelle, jeden Rechner teste ich mit eigenen Fällen. Wo ein Werkzeug eine Quelle nennt, öffne ich sie. Kein Text und kein Rechner geht ungeprüft live, und die Verantwortung für jeden Fehler liegt bei mir. Die Erfahrung, die in Fazits und Einschätzungen steckt, stammt aus meinem eigenen Depot und meiner eigenen Steuererklärung, nicht aus einem Sprachmodell.
Fehler passieren, und so gehe ich damit um
Bei rund 100 Rechnern und vielen hundert Zahlen schleichen sich Fehler ein. Entscheidend ist, wie schnell sie auffallen und wie offen ich sie korrigiere. Auf den Seiten findest du unten ein Feedback-Feld („Fehler entdeckt oder etwas veraltet?“). Markierst du eine Textstelle, erscheint zusätzlich der Button „Stelle melden“. Bei Rechnern schickt das Formular deine Eingaben mit, damit ich den Fall nachrechnen kann. Alternativ erreichst du mich über die Kontaktseite.
Jede Meldung landet in einer Datenbank, die ich täglich durchgehe. Rechenfehler und veraltete Zahlen haben Vorrang. Korrekturen datiere ich sichtbar, bei größeren Änderungen steht ein Hinweis direkt auf der Seite. Ein öffentliches Korrektur-Log, das alle inhaltlichen Änderungen auflistet, baue ich gerade auf.
Wovon finanzfacts lebt
Alle Inhalte sind kostenlos, ohne Registrierung und ohne Paywall. Die Seite finanziert sich über zwei Wege: Partnerlinks und Werbeanzeigen über Google AdSense. Klickst du auf einen mit Sternchen gekennzeichneten Link und eröffnest beim Anbieter ein Depot oder Konto, bekomme ich eine Provision über Netzwerke wie financeAds, AWIN oder Tarifcheck. Für dich ändert sich am Preis nichts. Diese Links laufen über Weiterleitungen mit dem Pfad /go/, so erkennst du sie auch im Browser.
Was es nicht gibt: bezahlte Platzierungen, gekaufte Rankings, gesponserte Artikel oder Gastbeiträge gegen Geld. Anfragen dieser Art lehne ich ab. Provisionen fließen weder in Bewertungen noch in die Reihenfolge der Vergleiche ein.
Was finanzfacts nicht ist
finanzfacts.de ist Finanzbildung, keine Finanzberatung. Ich bin kein Finanzanlagenvermittler mit Erlaubnis nach § 34f GewO und kein Versicherungs- oder Honorarberater. Die Inhalte erklären Konzepte, Produkte und Rechenwege allgemein. Sie kennen deine Risikotragfähigkeit, deine Steuersituation und deine Ziele nicht und ersetzen deshalb keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Geldanlage bringt Risiken mit sich. Vergangene Renditen garantieren keine künftigen Ergebnisse. Du findest hier keine Aktientipps und keine Versprechen über schnellen Reichtum, dafür Rechenwege, mit denen du eine Entscheidung selbst einordnen kannst.
Häufige Fragen zur Arbeitsweise
Schreibt eine KI die Texte auf finanzfacts.de?
Nein, nicht allein. Ich nutze KI-Werkzeuge als Assistenz: für erste Entwürfe, für Recherche-Vorarbeit und um Rechner gegen Testfälle laufen zu lassen. Jeden Text überarbeite ich selbst, jede Zahl prüfe ich gegen die Quelle, und kein Inhalt geht ohne meine Freigabe online. Die Verantwortung liegt bei mir, nicht bei einem Werkzeug.
Wie erkenne ich, ob ein Rechner aktuell ist?
Jeder Rechner trägt ein sichtbares Datum (Stand oder Zuletzt aktualisiert) und nennt seine Rechtsgrundlage im Fußbereich. Auf immer mehr Rechnern findest du zusätzlich eine Box „So rechnet dieser Rechner“ mit Formel, Konstanten, Quelle und Prüfdatum. Ändert sich ein Gesetz oder eine Rechengröße, aktualisiere ich die betroffenen Rechner, sobald der Wert amtlich feststeht.
Beeinflussen Partnerlinks die Reihenfolge in den Vergleichen?
Nein. Die Reihenfolge ergibt sich aus den offengelegten Kriterien und ihrer Gewichtung, die auf jeder Vergleichsseite steht. Ein Anbieter mit Partnerprogramm bekommt dadurch keinen besseren Platz. Gibt es für den Bestplatzierten keinen Partnerlink, steht er trotzdem oben, dann eben ohne Button.
Was passiert, wenn ich einen Fehler melde?
Deine Meldung landet in einer Datenbank, die ich täglich durchgehe. Rechenfehler und veraltete Zahlen haben Vorrang. Ich prüfe den Hinweis gegen die Quelle, korrigiere die Seite und setze das Prüfdatum neu. Hast du eine E-Mail-Adresse hinterlassen, bekommst du eine kurze Rückmeldung.
Ist finanzfacts.de eine Finanzberatung?
Nein. finanzfacts.de bietet Finanzbildung: Rechner, Vergleiche und Erklärungen zur allgemeinen Information. Ich bin kein Finanzanlagenvermittler nach § 34f GewO und kein Honorarberater, und ich gebe keine Empfehlung für deine persönliche Situation. Für individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsfragen brauchst du einen zugelassenen Berater.
Fragen zur Arbeitsweise?
Schreib mir an florian.baumann@finanzfacts.de oder über die Kontaktseite. Ich antworte in der Regel innerhalb von 48 Stunden, und ich lese jede Nachricht selbst.

