Tageszinsrechner
Berechne deine Zinserträge taggenau für Festgeld, Tagesgeld oder Verzugszinsen – inklusive aller gängigen Bankmethoden.
Warum 1 Jahr bei Banken oft nicht 365 Tage hat
Was sind Tageszinsen?
Oft wird Geld nicht für exakt ganze Jahre angelegt, sondern nur für ein paar Monate oder Tage (z. B. Tagesgeldkonto, kurzfristiges Festgeld). Die Bank gibt jedoch immer einen Jahreszins (p.a. = per annum) an. Um die Zinsen für deinen Anlagezeitraum zu berechnen, muss der Jahreszins auf die exakten Tage heruntergebrochen werden.
Die 4 wichtigsten Zinsmethoden (Usancen)
Je nachdem, ob die Bank im Zähler (Zinstage) oder im Nenner (Basis-Tage) echte Kalendertage oder gerundete kaufmännische Werte nutzt, ändert sich dein Ertrag leicht:
- Deutsche kaufmännische Methode (30/360): Jeder Monat wird pauschal mit 30 Tagen gezählt, das Jahr hat immer 360 Tage. Der 31. eines Monats bringt dir also keine Zinsen! Typisch für klassische Sparbücher.
- Eurozinsmethode (act/360): Oben werden die echten Tage („act“ = actual) gezählt, unten wird durch 360 geteilt. Da 365 durch 360 geteilt mehr als 1 ergibt, ist dies für Anleger die beste Methode (oft bei Tagesgeld verwendet).
- Englische Methode (act/365): Echte Tage im Zähler, stur 365 Tage im Nenner (auch in Schaltjahren).
- Taggenaue Methode (act/act): Die mathematisch korrekteste Form. Zählt echte Tage und nutzt im Nenner 365 (oder 366 in Schaltjahren).
