Altersvorsorgedepot Vergleich – Anbieter, Gebühren und Start 2027
Altersvorsorge

Altersvorsorgedepot Vergleich

Sieben Anbieter mit angekündigtem Altersvorsorgedepot für den Start am 1. Januar 2027 im Vergleich. Gebühren, Pre-Registrierung, ETF-Auswahl und Reputation auf einen Blick.

Florian Baumann Florian Baumann | Aktualisiert am 22. Mai 2026 | Lesezeit: ca. 12 Minuten
Testsieger Mai 2026

DKB Altersvorsorgedepot

9,2 / 10 Punkten

Die DKB hat als erste etablierte Direktbank konkrete Konditionen genannt: 0,15 % Depotgebühr pro Jahr. Das ist der günstigste angekündigte Tarif unter den Banken mit voller BaFin-Aufsicht. Über 30 Jahre Sparphase spart das gegenüber 0,25 % mehrere tausend Euro Gebühren.

Mehr zum DKB-Angebot
Anbieter-Überblick

Anbieter mit angekündigtem Altersvorsorgedepot

Stand Mai 2026 haben sieben deutsche Anbieter offiziell bestätigt, ab 2027 ein Altersvorsorgedepot anzubieten. Drei davon nennen bereits konkrete Gebühren, vier nehmen Pre-Registrierungen entgegen. Die Tabelle sortiert nach unserer Gesamtbewertung.

Anbieter Depotgebühr ETF-Auswahl Status Pre-Reg. Bewertung
DKB 0,15 % p.a. ca. 1.700 in Vorbereitung geplant 9,2
ING ca. 0,20 % p.a. 1.198 in Vorbereitung geplant 9,0
Comdirect 0,25 % p.a. 2.088 offiziell präsentiert geplant 8,7
Scalable Capital noch offen ca. 3.000 Pre-Reg. offen seit Feb 2026 8,5
finanzen.net Zero noch offen ca. 1.800 Pre-Reg. offen seit März 2026 (Erster) 8,5
Trade Republic noch offen 2.485 angekündigt geplant 7,8
Consorsbank noch offen ca. 1.700 in Vorbereitung Frühstart-Rente angekündigt 7,5

Stand: 22. Mai 2026. Die finalen Gebühren werden viele Anbieter erst im Herbst 2026 veröffentlichen. Bewertung von 0 bis 10 nach unseren Kriterien (siehe weiter unten). Pre-Registrierung bedeutet, du kannst dich für einen Start-Slot vormerken lassen, der Vertragsschluss erfolgt frühestens am 1. Januar 2027.

Detail-Check

Top 4 Anbieter im Detail

Vier Anbieter stechen hervor: DKB mit der günstigsten Gebühr, ING mit dem stärksten Mix aus Preis und Reputation, Comdirect als Brokerwahl-Sieger 2026 und Scalable Capital als Neobroker mit Pre-Registrierung und über 3.000 sparplanfähigen ETFs.

DKB
Direktbank · Vollbank-Lizenz · BaFin-Aufsicht
9,2
/ 10 Punkte
Depotgebühr
0,15 %
ETF-Auswahl
~1.700
Pre-Reg.
In Vorb.
Mindestrate
25 €

Die DKB präsentiert sich als günstigste etablierte Direktbank im Altersvorsorgedepot-Markt. Mit 0,15 % Depotgebühr pro Jahr unterbietet sie alle anderen Banken mit voller BaFin-Aufsicht. Bei 50.000 € Guthaben zahlst du damit 75 € pro Jahr statt 125 € bei Comdirect. Junior-Depot bereits verfügbar, Frühstart-Rente in Planung.

Stärken
  • Günstigste angekündigte Direktbank mit 0,15 % p.a.
  • Voller Bank-Service mit Filialen und Telefon-Support
  • Etablierte BaFin-Aufsicht und Einlagensicherung
  • Junior-Depot mit Frühstart-Rente kombinierbar
Schwächen
  • Mindestsparrate höher als bei Neobrokern
  • Kleinere ETF-Auswahl als Scalable oder Trade Republic
  • Pre-Registrierung noch nicht freigegeben
Zum DKB-Angebot* * Affiliate-Link, du unterstützt damit finanzfacts ohne Mehrkosten.
ING
Direktbank · Trustpilot 4,2/5 · 32.500 Bewertungen
9,0
/ 10 Punkte
Depotgebühr
~0,20 %
ETF-Auswahl
1.198
Pre-Reg.
Geplant
Mindestrate
1 €

Die ING liefert die beste Mischung aus moderater Gebühr, ausgezeichneter Reputation und vollwertigem Bank-Service. Mit 32.559 Trustpilot-Bewertungen und einem Score von 4,2/5 ist sie die meistbewertete Direktbank Deutschlands. Im regulären Depot sind alle 1.198 ETF-Sparpläne kostenlos. Wer Girokonto, Kredit und Altersvorsorgedepot bei einer Bank haben möchte, fährt mit der ING am rundesten.

Stärken
  • Beste Reputation aller Direktbanken im Vergleich
  • Alle 1.198 ETF-Sparpläne im regulären Depot gratis
  • Girokonto, Kredit, Depot und Altersvorsorge aus einer Hand
  • Mindestrate ab 1 € erleichtert kleinen Sparraten den Einstieg
Schwächen
  • Mit ~0,20 % teurer als die DKB
  • Finale Konditionen noch nicht öffentlich bestätigt
  • Einmalkäufe im regulären Depot mit 4,90 € plus 0,25 % spürbar
Zum ING-Angebot* * Affiliate-Link, du unterstützt damit finanzfacts ohne Mehrkosten.
Comdirect
Direktbank · Brokerwahl-Sieger 2026 · Commerzbank-Tochter
8,7
/ 10 Punkte
Depotgebühr
0,25 %
ETF-Auswahl
2.088
Pre-Reg.
Geplant
Mindestrate
1 €

Comdirect war im Frühjahr 2026 der erste Anbieter, der eine konkrete Gebühr für das Altersvorsorgedepot nannte: 0,25 % pro Jahr. Das ist teurer als DKB und ING, aber die Comdirect bringt 562 dauerhaft kostenlose ETF-Sparpläne, Filialen über das Commerzbank-Netz und den Brokerwahl-Sieg 2026 als Online-Broker des Jahres mit. Trustpilot-Score nur 1,3/5 zeigt aber: Endkunden sind mit dem Service oft unzufrieden.

Vorsicht Service: Comdirect punktet bei der Fachpresse, doch der Trustpilot-Score von 1,3 bei 3.688 Bewertungen ist eine klare Warnung. Wer auf zuverlässigen Support angewiesen ist, sollte vor Vertragsschluss Erfahrungsberichte vergleichen.

Stärken
  • Erste konkrete Gebühren-Ankündigung am Markt
  • 562 ETF-Sparpläne dauerhaft kostenlos
  • Brokerwahl 2026: Online-Broker des Jahres
  • Persönlicher Telefon-Support und Filialen verfügbar
Schwächen
  • Mit 0,25 % teurer als DKB und ING
  • Trustpilot 1,3/5 zeigt massive Service-Probleme
  • Einmalkäufe mit 4,90 € plus 0,25 % nicht wettbewerbsfähig
Zum Comdirect-Angebot* * Affiliate-Link, du unterstützt damit finanzfacts ohne Mehrkosten.
Scalable Capital
Neobroker · Vollbank-Lizenz EZB · Trustpilot 4,0/5
8,5
/ 10 Punkte
Depotgebühr
Offen
ETF-Auswahl
~3.000
Pre-Reg.
Offen
Mindestrate
1 €

Scalable Capital bringt die größte ETF-Auswahl im Markt mit rund 3.000 sparplanfähigen Fonds und hat seit Februar 2026 eine Pre-Registrierung offen. Mit EZB-Vollbank-Lizenz seit Q4 2025 und 2,50 % Zinsen auf separates Tagesgeld zeigt der Münchner Anbieter, dass er bei der Produktreife mit Direktbanken mithält. Finale Gebühren stehen noch aus, der gesetzliche Kostendeckel von 1 % p.a. gilt für alle Anbieter.

Stärken
  • Größte ETF-Auswahl im Vergleich mit ~3.000 Fonds
  • Pre-Registrierung seit Februar 2026 offen
  • EZB-Vollbank-Lizenz für maximales Vertrauen
  • Mindestrate ab 1 € und dynamische Sparraten möglich
Schwächen
  • Gebühren erst kurz vor dem Start am 1.1.2027 erwartet
  • App-Crash am 8. April 2026 bei hoher Volatilität
  • Junges Unternehmen ohne 30-Jahre-Track-Record
Zum Scalable-Angebot* * Affiliate-Link, du unterstützt damit finanzfacts ohne Mehrkosten.
Empfehlung pro Anwendungsfall

Welcher Anbieter passt zu dir?

Der beste Anbieter hängt von deiner Sparrate, deinem Anlagehorizont und deinem Anspruch an Service und ETF-Auswahl ab. Sechs Profile, sechs konkrete Empfehlungen.

Sparrate ab 100 €

Bester Allrounder

DKB

Günstigste Direktbank mit 0,15 %, voller Bank-Lizenz und Junior-Depot für die Frühstart-Rente in einem Konto. Über 30 Jahre Sparphase die preislich beste Wahl mit Bank-Service.

Zur DKB*
Maximale ETF-Auswahl

Bester für Aktivanleger

Scalable Capital

Rund 3.000 sparplanfähige ETFs lassen dir den größten Spielraum für Anlagestrategien. Pre-Registrierung seit Februar 2026 offen, Vollbank-Lizenz von der EZB.

Zu Scalable Capital*
Alles aus einer Hand

Beste Familie und Bankservice

ING

Girokonto, Kredit, reguläres Depot, Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente bei einer Bank. Trustpilot 4,2/5 bei über 32.500 Bewertungen unterstreicht die Servicequalität.

Zur ING*
Filialen vor Ort

Bester für Bank-Service

Comdirect

Persönlicher Telefon-Support und Filialen über das Commerzbank-Netz. Brokerwahl-Sieger 2026. Die 0,25 % Gebühr zahlst du für klassischen Bank-Komfort.

Zur Comdirect*
Smartphone-Anleger

Beste App

Trade Republic

Schlankste App am Markt, Mindestrate ab 1 €. Wer die Service-Offensive seit April 2026 abwartet und auf eine günstige Gebührenstruktur setzt, bekommt hier mobiles Sparen pur.

Zu Trade Republic*
Früh-Anmelder

Bester für Pre-Registrierung

finanzen.net Zero

Erster Anbieter mit offener Pre-Registrierung seit März 2026. Trustpilot 4,5/5 bei 11.000 Bewertungen. Wer früh den Start-Slot sichern möchte, ist hier richtig.

Zu finanzen.net Zero*
Bewertungslogik

So bewerten wir die Anbieter

Die Bewertung von 0 bis 10 Punkten gewichtet Faktoren, die für ein 30 bis 40 Jahre laufendes Altersvorsorgedepot zählen. Die Depotgebühr dominiert mit 35 %, weil bereits 0,10 % Unterschied über die gesamte Laufzeit tausende Euro Gebühren ausmachen. Reputation wiegt mit 15 % schwer, weil du dein Vorsorge-Vermögen einem Anbieter über Jahrzehnte anvertraust.

35 % Depotgebühr

Jährliche Depotgebühr in Prozent. 0,15 % p.a. erhalten 10 Punkte, 0,25 % entsprechen 8 Punkten, 0,50 % nur noch 5 Punkten. Der gesetzliche Maximalwert von 1 % bekommt 0 Punkte.

15 % ETF- und Fondsauswahl

Anzahl sparplanfähiger ETFs und Fonds im Altersvorsorgedepot. Über 2.500 ETFs bringen die volle Punktzahl, unter 500 Fonds nur 4 Punkte.

15 % Pre-Registrierung & Klarheit

Offene Pre-Registrierung mit klarer Roadmap erhält volle Punktzahl. Wer nur ankündigt, aber keine Konditionen oder Pre-Reg-Möglichkeit anbietet, verliert spürbar Punkte.

15 % Reputation

Trustpilot-Score, BaFin-Lizenz, Anzahl Kunden, Track-Record. Etablierte Direktbanken mit über 10 Jahren Marktpräsenz erhalten Bonus-Punkte gegenüber jungen Neobrokern.

10 % Service & App

Qualität von App und Web-Zugang, Telefon-Support, Filialen, Steuerreporting. Für ein 30-Jahre-Produkt ist Erreichbarkeit ein Schlüsselkriterium.

10 % Flexibilität

Mindestsparrate, Ausführungsintervalle, Sonderzahlungen, Wechseloptionen. Mindestraten ab 1 € und mehrere Intervalle bekommen die volle Punktzahl.

Grundlagen

Was ist das Altersvorsorgedepot?

Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 als Nachfolger der Riester-Rente. Anders als bei Riester investierst du dein Geld direkt in ETFs, Aktien oder aktive Fonds. Eine zwingende Beitragsgarantie entfällt, du kannst also auch zu 100 % in Aktien sparen.

Die wichtigsten Konditionen

  • Einzahlung: Bis 3.000 € pro Jahr, ab 2030 dann bis 5.000 € pro Jahr. Sonderzahlungen sind möglich.
  • Förderung: 20 Cent vom Staat pro eingezahltem Euro. Bei der Höchsteinzahlung sind das 600 € Zulage. Plus 300 € Kinderzulage pro Kind.
  • Kostendeckel: Die Effektivkosten sind auf maximal 1,0 % pro Jahr begrenzt. Anbieter müssen die Gesamtkostenquote transparent ausweisen.
  • Auszahlung: Frühestens mit 65 Jahren als lebenslange Rente oder als Auszahlplan bis 85.
  • Wechseloption: Du kannst den Anbieter jederzeit wechseln. In den ersten fünf Jahren kostet das maximal 150 €, danach gratis.
  • Standardprodukt: Jeder Anbieter muss verpflichtend ein Standardprodukt mit max. 1 % Gesamtkostenquote anbieten.

Was unterscheidet das Altersvorsorgedepot von Riester? Die Kosten sinken von 1,5 bis 2,5 % auf 0,1 bis 0,3 %. Die Beitragsgarantie entfällt, also höhere Renditechancen. Auszahlung flexibler, Förderung breiter zugänglich. Bei 25.000 € Guthaben und 20 Jahren Restlaufzeit spart der Wechsel von Riester ins Altersvorsorgedepot rund 15.000 € an Gebühren.

Was passiert mit bestehenden Riester-Verträgen?

Bestehende Riester-Verträge lassen sich ins Altersvorsorgedepot umwandeln. Die bereits geleistete Förderung und die Vertragslaufzeit bleiben erhalten. Wer aktuell einen Riester-Vertrag mit hoher Kostenquote hat, sollte spätestens ab dem 1. Januar 2027 die Umwandlung prüfen. Der genaue Ablauf hängt vom aktuellen Anbieter ab. Der Altersvorsorgedepot-Rechner zeigt dir, was du mit verschiedenen Sparraten und Renditen erreichst.

Frühstart-Rente

10 € pro Monat für Kinder ab 6 Jahren

Ab 1. Januar 2027 erhält jedes Kind ab dem 6. Geburtstag monatlich 10 € vom Staat in ein individuelles Depot. Die Zahlung läuft unabhängig vom Einkommen der Eltern. Der Anbieter investiert die Beiträge in ETFs oder Aktien. Die Auszahlung ist frühestens mit Renteneintritt möglich. Die Erträge bleiben bis dahin steuerfrei.

Wer startet wann?

  • 2027: Alle aktuell 6-Jährigen erhalten die Förderung als erste Gruppe.
  • 2028 bis 2032: Die jüngeren Jahrgänge folgen nach, ein Jahr pro Jahr.
  • Ende 2032: Alle Kinder ab 6 Jahren sind im System.

Rechenbeispiel: Was bringt die Frühstart-Rente?

Bei 10 € monatlicher Einzahlung, 60 Jahren Laufzeit und 6 % p.a. Rendite ergeben sich rechnerisch über 30.000 € Endkapital. Wenn Eltern zusätzlich aus dem eigenen Junior-Depot einzahlen, summiert sich das schnell auf 100.000 € und mehr zur Rente. Der Staat zahlt allein etwa 7.200 € pro Kind über die 60 Jahre.

Langfristrechnung

Was 0,1 % Gebühr über 30 Jahre kosten

Bei einem Altersvorsorgedepot mit jahrzehntelanger Laufzeit wirkt jede zehntel Prozent Gebühr massiv. Wir vergleichen drei realistische Szenarien: 200 € monatliche Sparrate, 30 Jahre Laufzeit, 6 % Bruttorendite pro Jahr.

Depotgebühr Anbieter Endkapital nach 30 Jahren Differenz zum Bestpreis
0,15 % p.a. DKB 191.300 € 0 €
0,20 % p.a. ING (erwartet) 189.700 € 1.600 €
0,25 % p.a. Comdirect 188.100 € 3.200 €
0,50 % p.a. typische Direktbank 180.300 € 11.000 €
1,00 % p.a. gesetzliche Obergrenze 165.700 € 25.600 €

Berechnung: 200 € monatliche Einzahlung, 30 Jahre Laufzeit, 6 % p.a. Bruttorendite. Werte gerundet auf 100 €. Förderung von 20 Cent pro Euro nicht eingerechnet, weil sie alle Anbieter gleichermaßen erhalten.

Praxis-Tipp: Der Unterschied zwischen 0,15 % und 0,25 % wirkt klein, summiert sich bei realistischen Sparraten aber auf über 3.000 €. Wer 25 oder 30 Jahre spart, sollte die Depotgebühr zur Top-Priorität machen.

FAQ

Häufige Fragen zum Altersvorsorgedepot

Welcher Anbieter hat das günstigste Altersvorsorgedepot?
Stand Mai 2026 ist die DKB mit 0,15 % Depotgebühr pro Jahr der günstigste angekündigte Anbieter. Die ING liegt mit erwarteten 0,20 % auf Platz zwei, Comdirect bei 0,25 %. Neobroker wie Scalable Capital, Trade Republic und finanzen.net Zero haben ihre finalen Gebühren noch nicht veröffentlicht, dürften aber unter den Direktbanken liegen. Der gesetzliche Kostendeckel liegt bei 1,0 % pro Jahr.
Was ist das Altersvorsorgedepot?
Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 als Nachfolger der Riester-Rente. Du kannst bis zu 3.000 € pro Jahr einzahlen, ab 2030 steigt die Grenze auf 5.000 €. Der Staat zahlt 20 Cent Förderung pro eingezahltem Euro. Du investierst das Geld in ETFs, Aktien oder Fonds. Eine Beitragsgarantie ist nicht zwingend, du kannst also auch mit 100 % Aktienquote sparen. Die Auszahlung beginnt frühestens mit 65 als lebenslange Rente oder Auszahlplan bis 85.
Wer kann sich für das Altersvorsorgedepot pre-registrieren?
Stand Mai 2026 haben finanzen.net Zero und Scalable Capital eine Pre-Registrierung freigegeben. Trade Republic, Comdirect, DKB und ING haben den Start angekündigt, aber noch kein Pre-Registrierungsformular online. Wer früh Bescheid wissen möchte, hinterlässt seine E-Mail-Adresse bei den Anbietern und vergleicht die finalen Konditionen kurz vor dem 1. Januar 2027.
Was ist die Frühstart-Rente für Kinder?
Ab dem 1. Januar 2027 erhält jedes Kind ab dem 6. Geburtstag monatlich 10 € vom Staat in ein individuelles Depot. Die Zahlung läuft unabhängig vom Einkommen der Eltern. Der Anbieter investiert die Beiträge in ETFs oder Aktien. Im ersten Jahr starten alle aktuell 6-Jährigen. Die Erträge bleiben bis zur Auszahlung in der Rente steuerfrei, solange das Geld im Depot liegt. Bei monatlich 10 €, 60 Jahren Laufzeit und 6 % Rendite ergeben sich rechnerisch über 30.000 € Endkapital.
Florians Finanz Fazit

DKB für die Kosten, ING für die Reputation

Wer jetzt schon weiß, dass er ab 2027 das Altersvorsorgedepot nutzen möchte, hat im Mai 2026 zwei klare Favoriten: DKB für die Kosten und ING für die Mischung aus Preis und Vertrauen. Bei einer 30-Jahre-Laufzeit summieren sich 0,10 % Gebühren-Differenz auf über 3.000 €. Das ist mehr als jede Cashback-Aktion einbringt.

Mein Tipp: Mach dir keinen Stress mit dem Vertragsabschluss. Die finalen Konditionen vieler Anbieter kommen erst im Herbst 2026. Wer früh Klarheit will, hinterlässt seine E-Mail-Adresse bei finanzen.net Zero oder Scalable Capital für die Pre-Registrierung. Den finalen Anbieter wählst du dann im November oder Dezember 2026, sobald alle Karten auf dem Tisch liegen.

Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren lohnt sich die Kombination aus eigenem Altersvorsorgedepot und Frühstart-Rente bei einem Anbieter. DKB und ING bieten beides aus einem Konto. Wenn du beides bei einer Bank willst, vermeidest du doppelte Pre-Registrierungen und behältst den Überblick. Mehr Hintergrund findest du im Altersvorsorgedepot-Rechner.

Florian Baumann, Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und bringt über 15 Jahre Erfahrung im Online-Marketing mit. Seit mehreren Jahren investiert er privat in ETFs, Aktien, Krypto und Immobilien. Mit finanzfacts.de möchte er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Investor zeigen.

Mehr über Florian erfahren →
Alle Angaben ohne Gewähr. Konditionen vieler Anbieter sind noch in Vorbereitung und können sich bis zum Start am 1. Januar 2027 ändern. Wertpapieranlagen sind mit Verlustrisiken verbunden.
Finanzfacts Logo Finanzfacts

Finanzbildung für Anfänger

Haftungsausschluss & Transparenz

Die auf finanzfacts.de bereitgestellten Inhalte, Rechner und Vergleiche dienen reinen Informationszwecken und stellen keine individuelle Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der bereitgestellten Daten. Investitionen an der Börse sind mit Risiken verbunden, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Historische Renditen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen. Triff finanzielle Entscheidungen immer auf Basis deiner eigenen Recherche.

Werbehinweis

Einige Links auf dieser Website sind sogenannte Affiliate-Links (Partnerlinks). Wenn du über einen solchen Link ein Produkt kaufst oder ein Konto eröffnest, erhalten wir eine Provision. Für dich entstehen dabei keinerlei Zusatzkosten und du unterstützt damit den kostenfreien Betrieb unserer Rechner.

Fragen oder Fehler gefunden? Schreib uns: florian.baumann@finanzfacts.de