Gehaltsrechner

Netto-Brutto-Rechner: Wie viel Brutto für dein Wunschnetto?

Trag ein, was am Monatsende auf deinem Konto landen soll, und der Rechner sucht das Brutto dazu. Auf den Cent genau und nach dem amtlichen Programmablaufplan, damit du vor dem nächsten Gehaltsgespräch weißt, welche Zahl du nennen musst.

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Der Rechner geht davon aus, dass du renten- und arbeitslosenversichert bist. Pro Kind setzt er 0,5 Kinderfreibeträge an, in den Steuerklassen III und IV 1,0, so wie es die Lohnsteuermerkmale bei Ehepaaren vorsehen. Hast du keine Kinder, rechnet er den Pflegezuschlag für Kinderlose ab 23 Jahren mit ein. Weihnachtsgeld und andere Einmalzahlungen lässt er weg.
Dein Ergebnis
Nötiges Brutto
3.804,79 €
pro Monat, das sind 45.657 € im Jahr
Netto genau
2.500,00 €
genau dein Wunschnetto
Abzüge gesamt
1.304,79 €
Steuern 477,25 €, Sozialabgaben 827,54 €
Kosten des Arbeitgebers
4.609,50 €
pro Monat, davon Arbeitgeberanteile 804,71 €, ohne Umlagen
Von 100 € mehr Brutto
54,17 €
bleiben dir netto
Nötige Gehaltserhöhung
offen
Trag dein aktuelles Brutto ein
Brutto3.804,79 €
Netto2.500,00 € (65,7 %)

Vom Brutto zum Netto, Posten für Posten

Postenpro Monatpro Jahr
Bruttogehalt3.804,79 €45.657,48 €
Lohnsteuer477,25 €5.727,00 €
Krankenversicherung332,92 €3.995,03 €
Pflegeversicherung91,31 €1.095,78 €
Rentenversicherung353,85 €4.246,15 €
Arbeitslosenversicherung49,46 €593,55 €
Netto2.500,00 €29.999,98 €

Und wenn du etwas mehr oder weniger Netto willst?

WunschnettoBruttoAbzügeNetto-Quote
2.000 €2.903,72 €903,72 €68,9 %
2.250 €3.349,41 €1.099,41 €67,2 %
2.500 €3.804,79 €1.304,79 €65,7 %
2.750 €4.270,39 €1.520,39 €64,4 %
3.000 €4.747,17 €1.747,17 €63,2 %
3.500 €5.737,38 €2.237,38 €61 %
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Kurz gesagt

Für 2.500 € netto im Monat brauchst du 2026 laut Rechner 3.804,79 € brutto, also rund 45.657 € im Jahr. Davon gehen 477,25 € Lohnsteuer und 827,54 € Sozialabgaben ab, von jeden 100 € mehr Brutto bleiben dir 54,17 € netto. Die Rechnung gilt für Steuerklasse I ohne Kinder und ohne Kirchensteuer, gesetzlich versichert in Nordrhein-Westfalen.

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Vom Netto zurück zum Brutto

Warum sich ein Wunschnetto nicht einfach hochrechnen lässt und welche Zahl du im Gehaltsgespräch nennst.

Grundlagen

Es gibt keine feste Netto-Quote

Von deinem Brutto gehen Lohnsteuer und Sozialabgaben ab, dazu Soli und Kirchensteuer, falls sie bei dir anfallen. Die Sozialabgaben sind recht berechenbar: 2026 mit 2,9 % Zusatzbeitrag gut 21 % vom Brutto, ohne Kinder etwas mehr. Bei der Lohnsteuer ist das anders. Der Tarif ist progressiv, also behält das Finanzamt von jedem zusätzlichen Hunderter einen größeren Anteil als vom Hunderter davor.

Eine einfache Formel für den Rückweg vom Netto zum Brutto gibt es deshalb nicht. Der Rechner probiert stattdessen Bruttowerte aus und halbiert den Suchbereich so lange, bis er das kleinste Brutto gefunden hat, das dein Wunschnetto erreicht. Jedes Probebrutto läuft dabei durch dieselbe Engine wie unser Brutto-Netto-Rechner. Die haben wir mit 22 Testfällen gegen den amtlichen Rechner des Finanzministeriums abgeglichen.

Gehaltsaufteilung 2026: 2.500 € netto entsprechen 3.805 € brutto und 4.610 € Arbeitgeberkosten in Steuerklasse I
Berechnung

Wie der Rechner dein Brutto findet

Netto(B) = B − Lohnsteuer(B) − Soli(B) − Kirchensteuer(B) − Sozialabgaben(B)
gesucht: kleinstes B auf den Cent mit Netto(B) ≥ Wunschnetto
Suche: Bereich [0; Obergrenze] halbieren, bis die Grenzen einen Cent auseinanderliegen
Grenzbelastung = 1 − (Netto(B + 100 €) − Netto(B)) / 100 €

Der Arbeitgeber rechnet die Lohnsteuer als Jahresbetrag ohne Cent und teilt sie dann auf die Monate auf. Deshalb landet das gefundene Netto oft ein paar Cent über deinem Wunschwert.

Im Minijob bis 603 € im Monat zahlst du nur deinen Eigenanteil zur Rentenversicherung, das sind 3,6 %. Zwischen 603,01 € und 2.000 € kommt dann der Übergangsbereich. Deine Sozialabgaben richten sich dort nach einer reduzierten Beitragsbasis von 2.000 / (2.000 − 603) × (Brutto − 603). 2027 steigt die Minijob-Grenze mit dem Mindestlohn auf 633 €.

Beispielrechnung

Brutto für 1.500 bis 4.000 € netto

Die Tabelle zeigt Monatswerte für 2026, ohne Kinder, mit 2,9 % Zusatzbeitrag und für Nordrhein-Westfalen. Welchen Satz deine Kasse verlangt, zeigt die Übersicht aller Krankenkassen.

WunschnettoSteuerklasse II mit KirchensteuerSteuerklasse IIINetto-Quote (I)
1.500 €2.039,18 €2.054,25 €1.905,61 €73,6 %
2.000 €2.903,72 €2.948,60 €2.555,91 €68,9 %
2.500 €3.804,79 €3.887,31 €3.293,50 €65,7 %
3.000 €4.747,17 €4.877,77 €4.122,04 €63,2 %
3.500 €5.737,38 €5.914,74 €4.981,47 €61,0 %
4.000 €6.658,94 €6.895,88 €5.852,45 €60,1 %

Schau mal auf die Abstände. Für jeweils 500 € mehr Netto brauchst du in Steuerklasse I rund 860 € bis 990 € mehr Brutto, und erst oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze der Krankenversicherung sinkt der Aufschlag wieder etwas. In Steuerklasse III kommst du mit deutlich weniger Brutto aus. Geschenkt ist das aber nicht, denn die Ersparnis zahlt der Partner in Steuerklasse V oder spätestens die Steuererklärung.

Netto-Brutto-Tabelle 2026: nötiges Monatsbrutto für 1.500 bis 5.000 € netto in Steuerklasse I, I mit Kirchensteuer, III und V
Praxistipps

Vier Tipps für die Gehaltsverhandlung

  • Nenn im Gespräch immer das Jahresbrutto. Also Monatsbrutto mal 12, und sag gleich dazu, ob Weihnachts- oder Urlaubsgeld schon drin sind, damit es später kein Missverständnis gibt. Verteilt sich das gleiche Jahresbrutto auf 13 Gehälter, ist das Monatsbrutto entsprechend kleiner.
  • Schau dir im Ergebnis den Wert „von 100 € mehr Brutto“ an. Er zeigt, wie viel von einer Erhöhung wirklich bei dir ankommt. Ein steuerfreies Extra kommt dagegen voll an, und deinen Arbeitgeber kostet es weniger als die gleiche Summe als Brutto. Das ist ein gutes Argument fürs Gespräch.
  • Frag ruhig nach steuerfreien Extras. Sachbezüge bis 50 € im Monat, ein Jobticket oder ein Zuschuss zur Kinderbetreuung bleiben steuer- und abgabenfrei. Je nach Gehalt entsprechen 50 € steuerfreier Sachbezug 85 € bis 100 € Brutto.
  • Denk auch an die Rechnung deines Arbeitgebers. Er kalkuliert mit rund 21 % mehr als deinem Brutto, und wenn du das weißt, kannst du besser einschätzen, was realistisch ist. Was eine konkrete Erhöhung netto bringt, zeigt dir der Gehaltserhöhungsrechner.
Rahmenbedingungen

Werte, mit denen der Rechner arbeitet

Größe20262027 (vorläufig)
Grundfreibetrag12.348 €12.564 €
Arbeitnehmer-Pauschbetrag1.230 €1.430 €
Beitragsbemessungsgrenze Kranken- und Pflegeversicherung5.812,50 € im Monat6.375 € im Monat
Beitragsbemessungsgrenze Renten- und Arbeitslosenversicherung8.450 € im Monat8.850 € im Monat
Minijob-Grenze603 €633 €
Pflegezuschlag Kinderlose0,6 %0,9 %

Für 2027 ist noch nicht alles beschlossen. Grundfreibetrag, Arbeitnehmer-Pauschbetrag und Kinderfreibetrag 2027 kommen aus dem Regierungsentwurf vom September 2026, die Beitragsbemessungsgrenzen aus dem Kabinettsbeschluss vom 7. Oktober 2026 und der Kinderlosenzuschlag aus dem Entwurf der Pflegereform. Da müssen Bundestag und Bundesrat noch zustimmen.

Fest steht dagegen die Minijob-Grenze von 633 €, denn sie folgt aus dem Mindestlohn von 14,60 €. Einen amtlichen Programmablaufplan 2027 gibt es noch nicht, also nutzt der Rechner die Rechenstruktur von 2026 mit den Werten für 2027. Den durchschnittlichen Zusatzbeitrag 2027 hat das Gesundheitsministerium am 30. Oktober 2026 auf 2,9 % festgelegt.

FAQ

Häufige Fragen zur Netto-Brutto-Rechnung

Wie viel Brutto brauche ich für 2.500 € netto?
2026 sind es in Steuerklasse I rund 3.805 € brutto im Monat, gerechnet ohne Kinder, ohne Kirchensteuer und mit 2,9 % Zusatzbeitrag. Von 100 € Brutto bleiben dir also knapp 66 €. In Steuerklasse III reichen rund 3.294 €, mit Kirchensteuer in Steuerklasse I brauchst du rund 3.887 €. Für deinen eigenen Fall gib oben einfach deine Daten ein, dann trifft der Rechner dein Netto auf den Cent.
Warum zeigt der Netto-Brutto-Rechner beim Brutto so große Sprünge?
Das liegt am progressiven Einkommensteuertarif. Mit jedem zusätzlichen Hunderter steigt dein Grenzsteuersatz, der zwischen 14 % und 42 % liegt, und bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen kommen noch die Sozialabgaben von gut 21 % dazu. Für 500 € mehr netto brauchst du deshalb in Steuerklasse I rund 860 € bis 990 € mehr brutto. Oberhalb von 5.812,50 € im Monat fallen keine weiteren Kranken- und Pflegebeiträge an. Dann sinkt die Belastung wieder etwas.
Nenne ich im Vorstellungsgespräch Netto oder Brutto?
Immer das Bruttojahresgehalt. Der Arbeitgeber plant und vergleicht in Brutto. Dein Netto hängt ja von Steuerklasse, Kindern, Kirche und Krankenkasse ab, für ihn ist das keine feste Größe. Rechne dein Wunschnetto also hier in ein Monatsbrutto um und nimm es mal 12. Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld rechnest du getrennt, und sag dazu, ob deine Zahl 12 oder 13 Monatsgehälter meint.
Was kostet mein Gehalt den Arbeitgeber?
Deutlich mehr als dein Brutto. Der Arbeitgeber zahlt noch seinen Anteil an Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung obendrauf, 2026 mit 2,9 % Zusatzbeitrag rund 21,2 % deines Bruttos bis zu den Beitragsbemessungsgrenzen. Bei 4.000 € brutto kommt er damit auf gut 4.840 € im Monat. Umlagen für Lohnfortzahlung, Mutterschutz und Insolvenzgeld sowie die Unfallversicherung kommen noch dazu, die sind im Rechner aber nicht enthalten.
Florians Finanz Fazit

Verhandle in Brutto, plane in Netto

Für die Planung zählt das Netto, klar. Davon zahlst du Miete, Sparrate und Urlaub. In der Verhandlung geht es aber nur ums Brutto, und je mehr du verdienst, desto weiter liegen die beiden Zahlen auseinander. Mein Tipp: Rechne vor dem Gespräch genau aus, welches Jahresbrutto du brauchst, und leg 5 % Puffer obendrauf. Dann hast du noch Luft, wenn der Arbeitgeber runterhandelt.

Und wenn die Erhöhung durch ist, würde ich einen festen Teil davon gleich per Sparplan anlegen, bevor er im Alltag verschwindet. Was das über 20 Jahre bringt, rechnest du mit unserem Zinseszinsrechner nach.

Florian Baumann, Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und ist seit über 20 Jahren im Online-Marketing tätig. Seit mehreren Jahren investiert er privat in ETFs, Aktien, Krypto und Immobilien. Mit finanzfacts.de möchte er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Investor zeigen.

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