Anbietervergleich

Kartenlesegeräte für Unternehmen im Vergleich

9 Bezahlterminals für die Kartenzahlung im direkten Check. Finde mit dem Produktfinder und dem Kostenrechner das Gerät, das wirklich zu deinem Umsatz, deiner Branche und deinem Auszahlungswunsch passt.

Florian Baumann Florian Baumann · Lesezeit 11 Minuten
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Dieser Vergleich dreht sich um Geräte, mit denen du als Händler Kartenzahlung annimmst (girocard, Kreditkarte, Apple Pay). Suchst du ein Lesegerät, um deinen Personalausweis am PC für das Online-Banking auszulesen, brauchst du einen anderen Gerätetyp, etwa von Reiner SCT oder cherry.
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Produktfinder

In 4 Klicks zum passenden Gerät

Beantworte vier kurze Fragen. Du bekommst sofort eine Empfehlung mit Begründung, dazu eine Alternative zum Quervergleichen.

Die Favoriten

Drei Geräte, die fast immer passen

Wenn du keine Zeit für den ganzen Vergleich hast, triffst du mit diesen drei selten eine schlechte Wahl. Jedes deckt einen anderen Bedarf ab.

Bester Allrounder
SumUp
8,8

Der Marktführer für kleine Betriebe. Günstiges Gerät, faire Gebühr, kein Vertrag und die einfachste Bedienung. Die Wahl, wenn du dir keine Gedanken machen willst.

  • Gebühr1,39 % pro Zahlung
  • Gerätab 39 Euro
  • Vertragkeiner
  • Auszahlung1 bis 3 Tage
SumUp ansehen *
Geld am schnellsten
myPOS
8,6

Deine Einnahmen liegen in Sekunden auf dem myPOS-Konto mit eigener IBAN. Dazu die niedrigste girocard-Gebühr im Test. Top für alle, die Liquidität brauchen.

  • Gebührab 0,90 %
  • Gerät29 Euro (Go 2)
  • Vertragkeiner
  • Auszahlungsofort
myPOS ansehen
Niedrigste Gebühr
Viva.com
8,3

Europäische Bank mit sehr niedrigen Sätzen und Tap to Pay ohne Hardware. Spielt seine Stärke aus, sobald dein Kartenumsatz steigt.

  • Gebührab 0,99 %
  • Gerätab 29 Euro / App
  • Vertragkeiner
  • Auszahlung1 Tag
Viva.com ansehen
Alle Anbieter

Filtere die 9 Kartenlesegeräte

Stell die Filter auf deine Situation ein. Die Tabelle zeigt nur die Geräte, die passen, sortiert nach unserer Gesamtnote.

9 von 9 Geräten
Anbieter Gebühr ab Gerät Vertrag Auszahlung Note
TestsiegerSumUpAir / Solo, Marktführer1,39 %ab 39 EuroKein Vertrag1 bis 3 Tage8,8Ansehen *
Preis-LeistungmyPOSGo 2, eigenes Kontoab 0,90 %29 EuroKein Vertragsofort8,6Ansehen
Viva.comTerminal und Tap to Payab 0,99 %ab 29 EuroKein Vertrag1 Tag8,3Ansehen
Zettle by PayPalReader 21,39 %ab 29 EuroKein Vertrag1 bis 2 Tage8,2Ansehen
Tap to Paynur Smartphone, ohne Gerätca. 1,39 %kein GerätKein Vertragje Anbieter7,9Ansehen
SquareSquare Reader1,75 %ab 49 EuroKein Vertrag1 bis 2 Tage7,5
FlatpayTerminal kostenlos1,29 %kostenlos36 Monate1 Tag7,4Ansehen
PayoneMietterminal, Sparkassen-Netzab 0,89 % plus MieteMieteMit Vertrag1 bis 2 Tage7,2Ansehen
CCVCCV Mobile, Klassikerab 0,89 % plus MieteMieteMit Vertrag1 bis 2 Tage6,9Ansehen

Gebühren und Preise variieren je nach Anbieter, Kartentyp und Tarif, Stand Juni 2026. Die Gebühr ab bezieht sich auf inländische Verbraucherkarten. Note ist die gewichtete Gesamtbewertung von finanzfacts.

Kostenrechner

Was kostet dich Kartenzahlung im Monat?

Die günstigste Gebühr hängt von deinem Umsatz ab. Zieh den Regler auf deinen monatlichen Kartenumsatz und sieh, wer dann am wenigsten kostet.

Dein Kartenumsatz pro Monat
Monatlicher Kartenumsatz 5.000 Euro

Modellrechnung mit typischen Mischgebühren aus girocard und Kreditkarte. Gerätekosten sind einmalig und hier nicht enthalten. Vertragsanbieter wie Payone und CCV handeln bei hohem Umsatz oft niedrigere Sätze aus, als die Pauschale hier zeigt.

Klare Empfehlungen

Wer gewinnt wofür

Es gibt nicht das eine beste Gerät, sondern das beste für deinen Fall. Diese sechs Sieger decken die häufigsten Situationen ab.

Bester Allrounder
SumUp

Günstig, kein Vertrag, kinderleicht. Die Standardwahl für fast jeden kleinen Betrieb.

Niedrigste Gebühren
Viva.com

Sehr niedrige Sätze über eine echte Bank. Je höher dein Umsatz, desto größer der Vorteil.

Geld am schnellsten
myPOS

Einnahmen sofort auf dem eigenen Konto. Perfekt, wenn deine Liquidität knapp ist.

Für Vielzahler
Flatpay

Kostenloses Gerät und feste 1,29 Prozent. Rechnet sich ab mittlerem Umsatz, bindet dich aber lange.

Pop-up und Kreative
Square

Schicke App, starkes Ökosystem, kein Vertrag. Ideal für Stände, Events und Dienstleister.

Ohne eigenes Gerät
Tap to Pay

Nur dein Smartphone und eine App. Am günstigsten, wenn du selten und kleine Beträge kassierst.

Transparente Bewertung

Methodik und Noten

Wie wir die Geräte messen und welche Note am Ende steht. Erst die Gewichtung, dann die Punkte pro Kategorie.

Bewertungskriterien

So bewerten wir Kartenlesegeräte

Jedes Gerät bekommt in fünf Kategorien eine Note von 0 bis 10 Punkten. Die gewichtete Summe ergibt die Gesamtnote. Die laufenden Kosten zählen am stärksten, weil sie über die Jahre mehr ausmachen als der einmalige Gerätepreis.

  • Kosten (30 %): Transaktionsgebühr, monatliche Grundgebühr und Gerätepreis im realistischen Mix.
  • Vertrag und Flexibilität (20 %): Bindung, Mindestumsatz und Kündbarkeit. Kein Vertrag gibt die volle Punktzahl.
  • Funktionsumfang (20 %): girocard, Apple Pay und Google Pay, App, Kassen-Anbindung, eigenes Konto und SIM.
  • Auszahlung und Cashflow (15 %): Wie schnell dein Geld auf dem Konto landet.
  • Bedienung und Einstieg (15 %): Einrichtung, Alltagstauglichkeit und deutscher Support.
Hinweis zu den Kosten

Schau nie nur auf die Transaktionsgebühr. Ein kostenloses Gerät mit langem Vertrag kann teurer sein als ein Gerät für 39 Euro ohne Bindung. Rechne immer mit deinem realen Monatsumsatz, genau das macht der Kostenrechner oben.

Punktevergabe

Alle Geräte im Detail

Sortiert nach Gesamtnote, absteigend. Die Spaltenüberschriften zeigen die Gewichtung der jeweiligen Kategorie.

Anbieter Kosten 30 % Vertrag 20 % Funktion 20 % Auszahlung 15 % Bedienung 15 % Gesamt
SumUp81010798,8
myPOS91061088,6
Viva.com988888,3
Zettle by PayPal898888,2
Tap to Pay (Smartphone)8104997,9
Square6108777,5
Flatpay937997,4
Payone748997,2
CCV657996,9
Hintergrund

Kartenzahlung im Geschäft verstehen

Welche Gerätetypen es gibt, wie sich die Gebühren zusammensetzen und worauf du bei Vertrag, girocard und Auszahlung achtest.

Gerätetypen

Mobil, stationaer oder ganz ohne Gerät

Drei Bauformen decken heute fast jeden Bedarf ab. Welche passt, hängt davon ab, wo und wie oft du kassierst.

  • Mobiles Kartenlesegerät: Ein kleines Gerät, das sich per Bluetooth mit deinem Smartphone oder eigenständig per SIM verbindet. Ideal für Markt, Lieferung, Foodtruck oder Service am Tisch. Beispiele sind SumUp Air, Zettle Reader und myPOS Go 2.
  • Stationäres Terminal: Ein festes Gerät am Tresen, oft mit Bondrucker und Kassen-Anbindung. Stark im Einzelhandel und in der Gastronomie mit hohem Aufkommen. Hier spielen Payone und CCV ihre Stärke aus.
  • Tap to Pay ohne Gerät: Du kassierst direkt mit dem Smartphone, die Karte oder das Handy des Kunden hält an dein Gerät. Kein Extra-Gerät, ideal für seltene oder spontane Zahlungen.
Praxistipp

Viele Anbieter kombinieren beides. Mit SumUp oder Viva.com nutzt du das kleine Gerät und Tap to Pay parallel, je nach Situation, ohne zweiten Vertrag.

Gebühren

Aus diesen vier Posten setzen sich die Kosten zusammen

Wer nur auf den Gerätepreis schaut, zahlt am Ende oft drauf. Diese vier Posten entscheiden über die echten Kosten.

PostenWas dahinterstecktTypische Höhe
TransaktionsgebührProzentsatz pro Kartenzahlung, oft nach Kartentyp gestaffelt0,9 bis 1,75 %
GerätepreisEinmalig beim Kauf, manche Anbieter stellen das Gerät kostenlos0 bis 99 Euro
GrundgebührMonatliche Miete oder Abo, vor allem bei Vertragsanbietern0 bis 16 Euro
AuszahlungGebühr je Auszahlung oder Tempo, bis das Geld da ist0 bis 3 Euro

Eine niedrige Transaktionsgebühr nützt wenig, wenn eine hohe Grundgebühr dranhängt und dein Umsatz klein ist. Genau deshalb dreht sich oben im Kostenrechner alles um deinen realen Monatsumsatz.

Kartenarten

girocard, Kreditkarte und Apple Pay

In Deutschland zahlen die meisten Kunden mit der girocard, früher EC-Karte genannt. Sie ist für dich als Händler meist am günstigsten. Achte darauf, dass dein Gerät girocard wirklich annimmt, denn nicht jeder internationale Anbieter unterstützt sie voll, Square etwa nur eingeschränkt.

Kreditkarten von Visa und Mastercard kosten dich etwas mehr, sind aber bei Touristen und bei größeren Beträgen wichtig. Apple Pay und Google Pay laufen technisch über genau diese Karten und werden von allen Geräten im Vergleich kontaktlos akzeptiert.

Achtung bei AMEX

American Express, Diners und Karten aus dem Ausland kosten fast überall deutlich mehr, bei myPOS zum Beispiel bis 2,90 Prozent. Brauchst du AMEX nicht, ignoriere diese Staffel.

Cashflow

Wie schnell dein Geld ankommt

Zwischen Zahlung und Geld auf dem Konto liegen je nach Anbieter Stunden oder Tage. Für einen Betrieb mit knapper Kasse ist das ein echter Unterschied.

  • Sofort: myPOS zahlt direkt auf das eigene myPOS-Konto mit IBAN, von dort überweist du weiter.
  • Nächster Tag: SumUp mit kostenlosem Geschäftskonto, auch am Wochenende.
  • Ein bis drei Tage: der Standard bei SumUp, Zettle, Square und den meisten anderen.

Wenn du regelmäßig Ware oder Lieferanten vorfinanzierst, lohnt sich ein schneller Anbieter. Reicht dir der Wochenrhythmus, sparst du dir die Eile. Wie stark dich Zahlungsziele binden, zeigt unser Zahlungsziel-Rechner.

Vertrag

Kein Vertrag gegen Festpreis-Falle

Die meisten mobilen Anbieter arbeiten ohne Bindung. Du zahlst nur, wenn du kassierst, und kannst jederzeit aufhören. Das ist ideal, solange du deine Stückzahlen noch nicht sicher kennst.

Festpreis-Modelle wie Flatpay locken mit niedriger Gebühr und kostenlosem Gerät, binden dich laut AGB aber 36 Monate und verlangen einen Mindestumsatz von 2.000 Euro im Monat. Fällst du darunter, drohen Strafgebühren. Klassiker wie Payone und CCV setzen ebenfalls einen Vertrag voraus, bieten dafür persönlichen Service und bei Volumen sehr niedrige Sätze.

Faustregel

Unsicherer oder schwankender Umsatz spricht für einen Anbieter ohne Bindung. Stabil hoher Umsatz im Laden spricht für einen Vertrag mit niedriger Gebühr.

Entscheidungshilfe

Welches Gerät zu deiner Branche passt

Fünf typische Fälle und die Lösung, die wir empfehlen würden.

SituationEmpfehlungWarum
Marktstand, FoodtruckSumUp oder myPOSMobil, SIM oder Bluetooth, kein Vertrag, schnelles Geld
Cafe, GastronomieSumUp Solo oder ZettleHandlich am Tisch, Bondrucker optional, girocard inklusive
Einzelhandel mit hohem UmsatzViva.com oder PayoneNiedrige Gebühr macht bei Volumen den größten Unterschied
Friseur, Handwerk, DienstleisterSumUp oder SquareWenige, dafür größere Beträge, simple Bedienung
Verein, seltene FesteTap to PayKein Gerät nötig, nur App und Smartphone, kein Fixkosten

Hast du das passende Gerät gefunden, denk auch an das Konto dahinter. Wohin die Einnahmen am besten fließen, klärt unser Vergleich zum Firmenkonto und Firmen-Tagesgeld. Wer Liquidität über offene Rechnungen zieht, findet im Factoring-Vergleich die passende Lösung.

FAQ

Häufige Fragen zu Kartenlesegeräten

Was kostet ein Kartenlesegerät für Unternehmen?
Das Gerät selbst bekommst du oft schon ab 29 bis 49 Euro, etwa den Zettle Reader oder das myPOS Go 2. Manche Anbieter wie Flatpay stellen das Terminal kostenlos, binden dich dafür aber langfristig. Die laufenden Kosten stecken in der Transaktionsgebühr. Sie liegt je nach Anbieter und Kartentyp zwischen rund 0,9 und 1,75 Prozent pro Zahlung. Bei vielen mobilen Anbietern zahlst du keine monatliche Grundgebühr, bei klassischen Terminalvermietern wie Payone kommen 13 bis 16 Euro im Monat dazu.
Welches Kartenlesegerät ist das beste für kleine Unternehmen?
Für die meisten kleinen Betriebe ist SumUp die sicherste Wahl. Das Gerät ist günstig, die Gebühr von 1,39 Prozent fair, es gibt keinen Vertrag und die Bedienung ist die einfachste am Markt. Wer sein Geld sofort braucht, fährt mit myPOS besser, weil die Einnahmen direkt auf dem myPOS-Konto landen. Bei hohem Umsatz lohnt ein Blick auf Viva.com oder einen Festpreis-Anbieter, weil die niedrigere Gebühr dann mehr ausmacht als der bequeme Einstieg.
Kann ich Kartenzahlung ohne Vertrag und ohne Grundgebühr nutzen?
Ja. SumUp, Zettle by PayPal, myPOS, Square und Viva.com arbeiten ohne feste Vertragslaufzeit und ohne monatliche Grundgebühr. Du zahlst nur, wenn du eine Zahlung annimmst. Achte bei sehr günstigen Festpreis-Modellen genau hin. Flatpay wirbt mit niedriger Gebühr, bindet dich laut AGB aber 36 Monate und verlangt einen Mindestumsatz. Klassische Anbieter wie Payone und CCV setzen ebenfalls einen Vertrag voraus.
Geht Kartenzahlung auch ohne Gerät direkt mit dem Smartphone?
Ja, das nennt sich Tap to Pay. Du lädst die App von SumUp, Zettle oder Viva.com und hältst die Karte oder das Handy deines Kunden an dein eigenes Smartphone. Auf dem iPhone klappt das ab dem iPhone XS, auf Android brauchst du NFC und mindestens Android 11. Die Gebühr liegt bei rund 1,39 Prozent, ein extra Gerät brauchst du nicht. Für feste Ladengeschäfte mit girocard-Fokus bleibt ein richtiges Terminal trotzdem oft die bessere Wahl.
Florians Finanz Fazit

Nicht das billigste Gerät gewinnt, sondern das passende

Bei Kartenlesegeräten zählt selten der Gerätepreis, sondern die laufende Gebühr im Verhältnis zu deinem Umsatz. Genau hier machen viele Händler den Fehler und starren auf die 39 Euro statt auf die Prozente, die jeden Monat abgehen.

Für die meisten kleinen Betriebe reicht SumUp *. Günstig, kein Vertrag, sofort startklar. Brauchst du dein Geld schnell, nimm myPOS mit der sofortigen Auszahlung. Steigt dein Kartenumsatz über ein paar Tausend Euro im Monat, rechnet sich die niedrigere Gebühr von Viva.com schnell.

Und Finger weg von langen Verträgen, solange du deine Stückzahlen nicht sicher kennst. Ein Festpreis über 36 Monate ist nur dann günstig, wenn dein Umsatz auch wirklich kommt. Bis dahin schlägst du mit einem Anbieter ohne Bindung selten falsch.

Florian Baumann, Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und bringt über 15 Jahre Erfahrung im Online-Marketing mit. Als Unternehmer kennt er die Frage nach dem richtigen Bezahlterminal aus eigener Praxis. Mit finanzfacts.de zeigt er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Unternehmer.

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