Lohnabrechnung Software Vergleich 2026
Lohn & Gehalt
In Deutschland führt kaum ein Weg an DATEV vorbei. Extrem mächtig, aber komplex. Meist die beste Wahl, wenn du eng mit einem Steuerberater arbeitest.
lohn+gehalt
Seit Jahrzehnten bewährt für kleine Firmen, die ihre Daten lieber lokal auf dem Rechner haben als in der Cloud. Sehr zuverlässig, aber optisch in die Jahre gekommen.
HR Suite
Sage ist ideal, wenn du mehr als nur Lohn brauchst (z.B. Recruiting, Zeitwirtschaft). Modular aufgebaut und sehr performant für größere Teams.
Wenn du deine gesamten HR-Prozesse digitalisieren willst (Urlaub, Recruiting, Lohn), ist Personio top. Nicht billig, aber extrem effizient und benutzerfreundlich.
Lohn & Gehalt
Perfekt für Gründer und sehr kleine Teams, die Standard-Löhne schnell und ohne Vorkenntnisse selbst abrechnen wollen. Nahtlose Integration in lexoffice Buchhaltung.
Besonders stark, wenn du viele Reisekostenabrechnungen hast. HRworks bereitet alles perfekt für die Lohnabrechnung (oft in DATEV beim StB) vor.
Gute Alternative zu Personio, oft etwas günstiger. Stark im Bereich Onboarding und digitale Verwaltung von Mitarbeiterdaten.
Optisch kein Highlight, aber technisch extrem solide. Wird oft im Hintergrund von anderen Tools genutzt. Ideal, wenn du nur eine günstige, sichere Abrechnung suchst.
Keine Software, sondern eine Dienstleistung. Du lieferst die Daten, Paychex macht den Rest inkl. Haftung. Ideal, wenn du kein Lohn-Know-how im Haus aufbauen willst.
(ehem. Landwehr)
Marktführer in der Zeitarbeit. Wenn du Arbeitnehmerüberlassung machst, kommst du an zvoove kaum vorbei, da normale Lohn-Tools die komplexen Tarife (iGZ/BAP) nicht können.
- Für kleinste Teams & Gründer (1-10 MA): Nimm lexoffice Lohn. Es ist super einfach, günstig und integriert sich in die Buchhaltung.
- Für wachsende Startups & Modernisierer (20-150 MA): Wenn du HR-Prozesse digitalisieren willst, schau dir Personio oder heavenHR an.
- Für den klassischen Mittelstand: Wenn dein Steuerberater mit DATEV arbeitet, bleib dabei. Suchst du eine eigene Inhouse-Lösung, ist Sage stark.
- Wenn du „keine Ahnung“ von Lohn hast: Überlege dir Outsourcing via Paychex, um Haftungsrisiken zu vermeiden.
Häufige Fragen zur Lohnabrechnung
Brauche ich trotz Software noch einen Steuerberater?
Aber: Die **Haftung** für die korrekte Eingabe (z.B. richtige Steuerklasse, korrekte Stunden) liegt bei dir als Arbeitgeber. Viele Firmen nutzen eine Hybrid-Lösung: Sie machen die monatliche Abrechnung selbst (spart Kosten) und lassen den Steuerberater nur den Jahresabschluss prüfen oder bei Spezialfällen helfen.
Was bedeutet „ITSG-zertifiziert“ und warum ist das wichtig?
Eine Software *ohne* ITSG-Zertifikat darf in Deutschland keine elektronischen Meldungen an Krankenkassen versenden. Alle Anbieter in unserem Vergleich besitzen dieses Zertifikat.
Was ist der Unterschied zwischen „Lohnsoftware“ und „Outsourcing“?
- Software (z.B. Lexware, Personio): Du (oder dein HR-Team) bedienst das Tool. Du pflegst Stammdaten, erfasst Stunden und drückst auf „Abrechnen“. Du behältst die Kontrolle, hast aber auch die Arbeit.
- Outsourcing (z.B. Paychex, Steuerberater): Du lieferst nur die Rohdaten (z.B. „Müller: 40 Stunden“). Der Dienstleister macht den kompletten Rest und übernimmt oft auch eine gewisse Haftung für die korrekte Durchführung. Das ist teurer, aber stressfreier.
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?
- Grundgebühr: Oft ca. 10–20 € pro Monat für die Basis-Nutzung.
- Pro Mitarbeiter: Ca. 5 € bis 15 € pro abgerechnetem Mitarbeiter pro Monat.
Kann ich die Lohnsoftware mitten im Jahr wechseln?
Bei einem Wechsel unterjährig (z.B. im Juli) musst du die sogenannten „Lohnkonten-Vortragswerte“ der Monate Januar bis Juni manuell aus dem alten System ins neue System übertragen, damit die Jahressteuer korrekt berechnet wird. Gute Anbieter haben dafür Import-Assistenten, aber es bleibt Arbeit.
Was ist mit Baulohn oder öffentlichem Dienst (TVöD)?
Hierfür benötigst du spezialisierte Software wie DATEV oder spezielle Branchenlösungen. Prüfe das unbedingt vor Vertragsabschluss.
