Rabattrechner – Endpreis und Ersparnis berechnen
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Rabattrechner

Berechne deinen Endpreis und deine Ersparnis – ob als Prozentsatz oder als fester Betrag. Sofort, ohne Registrierung.

%
Endpreis
nach Rabatt
Ersparnis
gegenüber Originalpreis
Rabatt
Prozentsatz
Du zahlst
80 %
Du sparst
20 %

Wie Rabatte wirklich funktionieren

Formeln, Beispiele und worauf du beim nächsten Sale achtest.

Grundlagen

Was ein Rabatt wirklich bedeutet

Ein Rabatt ist eine prozentuale oder absolute Minderung des Listenpreises. Händler nutzen ihn, um Lager zu räumen oder Kunden zu gewinnen. Für dich zählt nur, ob der ursprüngliche Preis wirklich so verlangt wurde oder kurz vor dem Sale künstlich angehoben wurde.

Seit Mai 2022 schützt dich die 30-Tage-Regel. Bei einer Preisermäßigung muss der Händler den niedrigsten Preis der letzten 30 Tage als Referenz angeben. Das steht in Paragraf 11 der Preisangabenverordnung.

Berechnung

Die Rabattformeln Schritt für Schritt

Alle Wege des Rechners beruhen auf vier Größen: Originalpreis P, Rabattsatz r, Rabattbetrag R und Endpreis E.

R = P × r / 100
E = P – R = P × (1 – r / 100)
r = (R / P) × 100
P = E / (1 – r / 100)Beispiel: 250 € minus 30 Prozent. R = 75 €, E = 175 €.
Beispiele

Typische Rabattstaffeln im Vergleich

OriginalpreisRabattErsparnisEndpreis
99 €20 %19,80 €79,20 €
199 €25 %49,75 €149,25 €
499 €30 %149,70 €349,30 €
1.200 €40 %480,00 €720,00 €

Je höher der Ausgangspreis, desto größer der absolute Effekt. 10 Prozent auf 2.000 € sind 200 €, auf 20 € nur 2 €.

Praxistipps

Worauf du beim Rabattkauf achtest

  • Prüfe den Referenzpreis. Tools wie idealo oder Camelcamelcamel zeigen die echte Preisentwicklung.
  • Vergleiche mehrere Anbieter. Ein Coupon auf einen hohen Preis kann teurer sein als der Normalpreis der Konkurrenz.
  • Rechne Versandkosten immer in den Gesamtpreis ein.
  • Kombiniere Cashback-Portale, die zusätzlich ein paar Prozent zurückzahlen.
FAQ

Häufige Fragen

Wie berechne ich den Originalpreis aus Endpreis und Rabattsatz?+

Teile den Endpreis durch eins minus den Rabattsatz. Beispiel: Endpreis 140 €, Rabatt 30 Prozent, also 140 geteilt durch 0,70 ergibt 200 €. Im Rechner wählst du dafür den Modus Endpreis bekannt.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?+

Beides sind Nachlässe, aber mit anderem Auslöser. Den Rabatt bekommst du für eine Bedingung wie Menge oder Aktionszeitraum. Skonto erhältst du für schnelle Zahlung, klassisch 2 Prozent bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen.

Zieht sich der Rabatt von der Brutto- oder Nettosumme ab?+

Im Privatkundenbereich immer vom Bruttopreis inklusive Mehrwertsteuer. Im Geschäftskundenbereich gilt der Rabatt oft auf den Nettobetrag, und die Mehrwertsteuer kommt auf den reduzierten Betrag obendrauf.

Kann ich mehrere Rabatte kombinieren?+

Ja, aber sie addieren sich nicht. 20 Prozent und danach 10 Prozent ergeben nicht 30, sondern 28 Prozent. Der zweite Rabatt wirkt auf den bereits reduzierten Preis. Rechne gestaffelte Rabatte deshalb nacheinander.

Florians Finanz Fazit

Nicht der Rabattsatz entscheidet, sondern der absolute Betrag

Ein Sale mit 50 Prozent klingt eindrucksvoll. Aber 50 Prozent auf ein Produkt, das du nie gebraucht hättest, sind keine Ersparnis, sondern eine Ausgabe. Der Rechner zeigt dir den nüchternen Zahlenwert, die Kaufentscheidung triffst du.

Meine Faustregel: Unter 15 Prozent lohnt ein Kauf selten. Ab 25 Prozent lohnt der genauere Blick. Prüfe immer den Referenzpreis, denn auch nach der 30-Tage-Regel hilft ein kurzer Check bei idealo oder Google Shopping.

Florian Baumann, Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und bringt über 15 Jahre Erfahrung im Online-Marketing mit. Seit mehreren Jahren investiert er privat in ETFs, Aktien, Krypto und Immobilien. Mit finanzfacts.de zeigt er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Investor.

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