Sankey-Diagramm
Visualisiere deine Geldflüsse übersichtlich als Sankey-Diagramm: von Einnahmen über Kategorien bis zu einzelnen Ausgaben.
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Hintergründe, Anwendungsfälle und Tipps zur Finanzvisualisierung
Was ist ein Sankey-Diagramm?
Ein Sankey-Diagramm stellt Flüsse zwischen verschiedenen Kategorien dar. Die Breite jedes Flussbandes ist proportional zur Menge: Größere Beträge erscheinen als breitere Bänder. Benannt ist es nach dem irischen Ingenieur Matthew Henry Phineas Riall Sankey, der 1898 erstmals ein solches Diagramm zur Darstellung von Energieflüssen verwendete.
Im Finanzbereich eignen sich Sankey-Diagramme besonders gut, um Einnahmen und Ausgaben zu visualisieren. Auf einen Blick wird klar, wohin das Geld fließt und welche Kategorien den größten Anteil ausmachen.
Typische Einsatzbereiche
- Persönliches Budget: Gehalt aufteilen in Fixkosten, variable Ausgaben, Sparen und Investitionen.
- Haushaltsplanung: Gesamteinkommen der Familie auf Wohnen, Lebensmittel, Mobilität, Freizeit und Rücklagen verteilen.
- Unternehmensfinanzen: Umsatz aufgliedern in Personalkosten, Material, Marketing, Steuern und Gewinn.
- Investitionsportfolio: Kapital auf verschiedene Anlageklassen und Einzelwerte verteilen.
- Steuervisualisierung: Bruttoeinkommen über Abzüge zum Nettoeinkommen und dessen Verwendung darstellen.
So erstellst du ein aussagekräftiges Diagramm
- Klare Hierarchie: Beginne links mit der Quelle (z. B. Einkommen) und arbeite dich nach rechts zu den Details vor.
- Nicht zu viele Ebenen: Zwei bis drei Ebenen sind ideal. Mehr Ebenen machen das Diagramm unübersichtlich.
- Konsistente Benennung: Verwende kurze, eindeutige Namen für die Knoten.
- Beträge prüfen: Achte darauf, dass die Summe der Abflüsse eines Knotens nicht die Summe der Zuflüsse übersteigt.
- Permalink nutzen: Speichere dein Diagramm als Permalink, um es später wieder aufzurufen oder mit anderen zu teilen.
FAQ zum Sankey-Diagramm
Wie füge ich einen neuen Geldfluss hinzu?
Kann ich mehrere Ebenen darstellen?
Wie funktioniert der Permalink?
Welche Vorlagen gibt es?
Werden meine Daten gespeichert?
Kann ich das Diagramm als Bild speichern?
Wer sein Geld sieht, lenkt es auch anders
Tabellen lügen nicht, aber sie zeigen dir auch nicht, was du wirklich tust. Erst wenn du dein Nettogehalt als breites Band siehst, das in Miete, Versicherungen, Lieferdienste und im Idealfall in dein Depot fließt, wird klar, wo dein Geld tatsächlich landet. Diese eine Visualisierung hat bei mir mehr Verhaltensänderung ausgelöst als jede Excel-Tabelle.
Mein Tipp: Setze als erstes Band immer dein Netto ein und arbeite dich nach rechts vor. Wenn der Strom Richtung „Investieren“ schmaler ist als der Strom Richtung „Lifestyle“, weißt du, wo du anschrauben solltest. Vergleiche dein Brutto direkt mit dem Brutto-Netto-Rechner und schau dir an, was aus deiner Sparrate über 20 Jahre wird mit dem Zinseszinsrechner.
Speichere deinen Permalink als Lesezeichen und aktualisiere das Diagramm einmal im Quartal. So siehst du Veränderungen schwarz auf weiß, statt sie zu erahnen.
