Effektivzins-Rechner
Berechne die wahren Kosten deines Kredits. Finde heraus, wie sich versteckte Gebühren auf den echten Jahreszins auswirken.
Warum der Sollzins oft lügt und worauf du bei Finanzierungen achten musst
Sollzins vs. Effektivzins: Der Unterschied
Der Sollzins (früher Nominalzins) ist lediglich der reine Zinssatz, den die Bank für das Verleihen des Geldes verlangt. Er enthält keinerlei Nebenkosten. Der Effektive Jahreszins hingegen ist die gesetzlich vorgeschriebene Preisangabe, die alle Preisbestandteile des Kredits (wie Bearbeitungsgebühren oder Vermittlungsprovisionen) pro Jahr in Prozent ausdrückt.
Wann ist der Effektivzins höher als der Sollzins?
- Zusatzgebühren: Sobald eine Bank Abschlussgebühren, Kontoführungsgebühren für das Darlehenskonto oder Vermittlungsprovisionen aufschlägt.
- Restschuldversicherungen: Oft drängen Banken darauf, den Kredit abzusichern. Die Prämie wird meist auf die Kreditsumme aufgeschlagen. Gib diese Prämie in unseren Rechner als „Zusatzkosten“ ein, um die wahren Kosten zu sehen!
- Unterjährige Zahlungsweise: Da du deinen Kredit monatlich abbezahlst (und nicht erst am Jahresende), entsteht ein leichter Zinseszinseffekt für die Bank. Auch ohne Gebühren ist der Effektivzins daher immer minimal höher als der Sollzins.