GKV vs. PKV Rechner

Vergleich der Lebenszeit-Kosten: Gesetzlich vs. Privat versichert

Deine Daten
Tarif & Annahmen
GKV IST GÜNSTIGER
0 €
Ersparnis über 55 Jahre
GÜNSTIGER
GKV (AN-Anteil)
0 €
Erwerbsphase0 €
Rentenphase0 €
Ø monatlich0 €
GÜNSTIGER
PKV (abzgl. Zuschuss)
0 €
Erwerbsphase0 €
Rentenphase0 €
Ø monatlich0 €
AlterBruttoGKV/Mo.PKV/Mo.GKV kum.PKV kum.
Hinweis: GKV = Arbeitnehmer-Anteil (½ Gesamtbeitrag inkl. Pflege). PKV = voller Beitrag abzgl. AG-Zuschuss (Erwerbsphase) bzw. DRV-Zuschuss (Rente). BBG 2026: 66.150 €. Alle Angaben ohne Gewähr.

Entscheidungshilfe: GKV oder PKV?

Alle wichtigen Fakten für deinen Wechsel im Überblick

Wer darf in die PKV?

Angestellte

Dein Bruttogehalt muss über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegen. Aktuell (2024/2025) liegt diese bei ca. 69.300 € bzw. 73.800 € pro Jahr.

Selbstständige & Freiberufler

Einkommensunabhängig. Du kannst jederzeit in die PKV wechseln.

Beamte & Anwärter

Dank Beihilfe durch den Dienstherrn ist die PKV hier fast immer die günstigste und beste Wahl für dich.

Wichtige Begriffe

Altersrückstellungen

Ein Teil deines PKV-Beitrags wird angespart, um deine Beiträge im Alter stabil zu halten.

Beitragsbemessungsgrenze

Deckelt in der GKV den Maximalbeitrag. Verdienst du mehr, steigt dein GKV-Beitrag nicht weiter an.

Stärken der GKV
  • Kostenlose Familienversicherung für Kinder und Ehepartner ohne eigenes Einkommen.
  • Beitrag sinkt automatisch, wenn dein Einkommen sinkt (z.B. bei Teilzeit).
  • Keine Gesundheitsprüfung bei der Aufnahme – Vorerkrankungen spielen keine Rolle.
  • Einfaches System: Dein Arzt rechnet direkt über die Versichertenkarte mit der Kasse ab.
Stärken der PKV
  • Leistungsgarantie: Leistungen können von der Kasse nicht im Nachhinein gekürzt werden.
  • Top-Medizin: Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, modernste Medikamente und Methoden.
  • Beitragsrückerstattung: Reichst du ein Jahr lang keine Rechnungen ein, gibt es oft Geld zurück.
  • Individuelle Tarife: Du bezahlst nur für die Bausteine, die du auch wirklich brauchst.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wird die PKV im Alter unbezahlbar?

Das ist ein weit verbreiteter Mythos, der so pauschal nicht stimmt. Die PKV sorgt aktiv vor: Ab dem 21. Lebensjahr wird ein gesetzlicher Beitragszuschlag von 10 % erhoben, der ab deinem 65. Geburtstag wegfällt und die Beiträge stabilisiert (Altersrückstellungen).

Zudem entfällt im Alter der Baustein für das Krankentagegeld. Richtig ist aber: Wer erst spät (z.B. mit 50 Jahren) in die PKV wechselt, hat weniger Zeit, diese Rückstellungen aufzubauen. Daher lohnt sich ein früher Wechsel für dich am meisten.

Kann ich aus der PKV zurück in die GKV wechseln?

Ja, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen und nur, wenn du jünger als 55 Jahre bist. Ab dem 55. Geburtstag hat der Gesetzgeber den Wechsel zurück in die GKV nahezu komplett ausgeschlossen, um ein „Rosinenpicken“ (jung in der PKV, alt in der GKV) zu verhindern.

Unter 55 Jahren klappt der Wechsel z.B., wenn dein Angestellten-Gehalt wieder unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) fällt oder du arbeitslos (ALG I) wirst.

Wie funktioniert das mit Kindern in der PKV?

Im Gegensatz zur GKV gibt es in der privaten Krankenversicherung keine beitragsfreie Familienversicherung. Jedes Kind benötigt einen eigenen (wenn auch oft stark vergünstigten) Tarif. Rechne grob mit 150 € bis 250 € pro Kind im Monat.

Wichtig: Wenn ein Ehepartner in der GKV und einer in der PKV ist, kommt es auf das Einkommen an, wo eure Kinder versichert werden müssen. Verdient der PKV-Versicherte mehr und liegt über der JAEG, müssen die Kinder in der Regel auch privat (oder freiwillig gesetzlich gegen Beitrag) versichert werden.

Muss ich in der PKV beim Arzt in Vorkasse gehen?

In der Regel ja. Nach dem Arztbesuch erhältst du eine Rechnung. Diese reichst du bei deiner Versicherung (oft ganz einfach per Smartphone-App) ein. Die Versicherung überweist dir das Geld, und du bezahlst anschließend die Rechnung beim Arzt.

Bei sehr hohen Beträgen (z.B. Krankenhausaufenthalten) rechnen die Krankenhäuser meistens direkt mit der PKV ab, sodass du diese immensen Summen nicht selbst auslegen musst.