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YouTube Geld verdienen

YouTube Einnahmen Rechner

Berechne deine YouTube-Einnahmen realistisch – auf Basis von Aufrufen, RPM, Nische und zusätzlichen Einnahmequellen wie Sponsoring und Memberships.

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Weitere Einnahmequellen (optional)
Dein Ergebnis
Gesamteinnahmen / Monat
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alle Quellen zusammen
Ad-Einnahmen / Monat
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bei 3,50 € RPM
Gesamteinnahmen / Jahr
0 €
Hochrechnung auf 12 Monate
Einnahmen nach Quelle (monatlich)
Ad-Einnahmen
0 €
Sponsoring
0 €
Memberships
0 €
Affiliate & Merch
0 €
Einnahmen pro Video 0 €
Wie viele Aufrufe brauchst du für dein Ziel?
500 € / Monat
Aufrufe nötig
1.000 € / Monat
Aufrufe nötig
3.000 € / Monat
Aufrufe nötig
YouTube Geld verdienen: Das Wichtigste

Voraussetzungen, Richtwerte und Einnahmequellen im Überblick

Grundlagen

Ab wann und wie verdient man mit YouTube Geld?

Um auf YouTube Werbeeinnahmen zu erzielen, musst du im YouTube-Partnerprogramm (YPP) zugelassen sein. Dafür gelten folgende Mindestanforderungen (Stand 2026):

  • 1.000 Abonnenten auf dem Kanal
  • 4.000 Stunden öffentliche Wiedergabezeit in den letzten 12 Monaten oder alternativ 10 Millionen öffentliche Shorts-Aufrufe in 90 Tagen
  • Verknüpftes Google AdSense-Konto
  • Einhaltung der YouTube-Monetarisierungsrichtlinien

YouTube zahlt monatlich aus, sobald dein AdSense-Guthaben die Auszahlungsschwelle von 70 € überschreitet. Die Zahlung erfolgt in der Regel zwischen dem 21. und 26. des Folgemonats.

Wichtig: Die Einnahmen im Rechner sind Brutto-Werte vor Steuern. Als YouTuber bist du selbstständig tätig und musst die Einnahmen in der Steuererklärung angeben. Ab einem bestimmten Jahresumsatz (22.000 € nach Kleinunternehmerregelung) kommt Umsatzsteuer hinzu.
CPM vs. RPM

Was ist der Unterschied zwischen CPM und RPM?

CPM (Cost per Mille) ist der Betrag, den Werbetreibende für 1.000 Anzeigenimpressionen zahlen. RPM (Revenue per Mille) ist der Betrag, den du als Creator nach YouTube-Anteil (45 %) tatsächlich pro 1.000 Aufrufe erhältst. RPM ist also immer niedriger als CPM.

Nicht jeder Aufruf wird monetarisiert: Je nach Kanal werden nur 40 bis 70 Prozent aller Views mit Werbung bespielt. Das liegt an Faktoren wie Werbeblockern, Alter der Zuschauer, Herkunftsland und Inhaltstyp. Im YouTube Studio siehst du deinen exakten RPM direkt unter Einnahmen.

NischeTypischer CPM (DE)Typischer RPMAufrufe für 1.000 € / Monat
Finance & Versicherungen10–18 €5–8 €~143.000
Business & Karriere7–12 €3,5–5,5 €~222.000
Technik & Software5–9 €3–4 €~286.000
Bildung & Tutorials4–8 €2,5–3,5 €~333.000
Beauty & Lifestyle3–6 €2–3 €~400.000
Gaming2–5 €1,5–2,5 €~500.000
Unterhaltung & Vlog1,5–4 €1–2 €~750.000

Richtwerte für deutschsprachige Kanäle. Tatsächliche Werte hängen stark von Zielgruppe, Saisonalität und Videoformat ab. Q4 (Okt–Dez) bringt durch Weihnachtswerbung häufig 30–50 % mehr CPM als der Rest des Jahres.

Einnahmequellen

YouTube Geld verdienen: Alle Quellen im Überblick

Erfolgreiche YouTuber verlassen sich selten allein auf Ad-Einnahmen. Diversifizierung der Einnahmequellen schützt vor Schwankungen und erhöht das Gesamteinkommen erheblich.

EinnahmequelleVoraussetzungPotenzialStabilität
Ad-Einnahmen (AdSense)YPP, 1.000 AbosMittelMittel (saisonale Schwankungen)
Sponsoring / Brand Dealsab ~5.000 Abos sinnvollHochVariabel
Channel MembershipsYPP, 500 AbosMittelHoch (wiederkehrend)
Super Chats / StickerYPP, Live-StreamsNiedrig–MittelVariabel
Affiliate-MarketingKeineHochMittel
Eigene Produkte / MerchKeineSehr hochHoch
YouTube Premium-AnteilYPPNiedrigHoch (passiv)
Faustregel für Creator: Wer ausschließlich von Ad-Einnahmen lebt, ist stark von YouTube-Algorithmusänderungen und Werbezyklen abhängig. Kanäle mit über 100.000 Abonnenten erzielen oft mehr als die Hälfte ihres Einkommens über Sponsoring und eigene Produkte.
FAQ

Häufige Fragen zu YouTube-Einnahmen

Wie viel verdient man mit 1.000 Aufrufen auf YouTube?
Das hängt stark vom RPM deines Kanals ab. Als grobe Orientierung: Bei einem RPM von 2,00 € verdienst du 2,00 € pro 1.000 Aufrufen, bei 5,00 € RPM entsprechend 5,00 €. Finance-Kanäle können in Deutschland 6 bis 8 € RPM erzielen, reine Unterhaltungskanäle oft nur 1 bis 2 €. Schau in deinem YouTube Studio unter „Einnahmen“ nach deinem tatsächlichen RPM – er ist deutlich aussagekräftiger als pauschale Richtwerte.
Ab wie vielen Abonnenten verdient man mit YouTube Geld?
Die Mindestanforderung des YouTube-Partnerprogramms liegt bei 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Wiedergabezeit in den letzten 12 Monaten. Ob sich das finanziell lohnt, hängt aber weniger von der Abonnentenzahl als von den monatlichen Aufrufen ab. Ein Kanal mit 2.000 Abonnenten und 100.000 Aufrufen pro Monat verdient deutlich mehr als einer mit 20.000 Abonnenten und nur 10.000 monatlichen Aufrufen.
Wann zahlt YouTube aus und ab welchem Betrag?
YouTube zahlt über Google AdSense aus, sobald das Guthaben die Auszahlungsschwelle von 70 € erreicht. Die Auszahlung erfolgt zwischen dem 21. und 26. des Folgemonats für die Einnahmen des Vormonats. Werden 70 € in einem Monat nicht erreicht, werden die Einnahmen vorgetragen, bis die Schwelle überschritten wird.
Muss man YouTube-Einnahmen versteuern?
Ja. YouTube-Einnahmen gelten in Deutschland als Einkünfte aus gewerblicher oder selbstständiger Tätigkeit und müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Bis zu einem Jahresumsatz von 22.000 € kannst du die Kleinunternehmerregelung nutzen und keine Umsatzsteuer abführen. Darüber hinaus musst du Umsatzsteuer (19 %) in Rechnung stellen und abführen. Ein Steuerberater lohnt sich ab regelmäßigen Einnahmen von etwa 500 € pro Monat.
Warum schwanken die YouTube-Einnahmen so stark?
CPM und RPM unterliegen starken saisonalen Schwankungen. Im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) sind die Werbeetats von Unternehmen wegen des Weihnachtsgeschäfts am höchsten – CPM-Werte steigen dann oft 30 bis 50 Prozent über den Jahresschnitt. Januar und Februar sind traditionell die schwächsten Monate, da Werbebudgets neu verteilt werden. Außerdem spielt die Tageszeit, das Herkunftsland der Zuschauer und ob ein Video im Recommended-Feed erscheint eine große Rolle.
Florian Baumann – Gründer finanzfacts.de
Über den Autor
Florian Baumann

Florian hat Wirtschaftsinformatik in Würzburg studiert und bringt über 15 Jahre Erfahrung im Online-Marketing mit. Seit mehreren Jahren investiert er privat in ETFs, Aktien, Krypto und Immobilien. Mit finanzfacts.de möchte er Menschen den einfachsten Weg vom Finanzeinsteiger zum informierten Investor zeigen.

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