Festgeldrechner
Berechne deine garantierten Zinserträge für Festgeldkonten – wahlweise mit Zinseszinseffekt und Steuerabzug.
Festgeld: sichere Zinsen clever nutzen
Wie Festgeld funktioniert, was 2026 an Zinsen drin ist und wann sich die feste Bindung lohnt.
Wie Festgeld funktioniert
Beim Festgeld leihst du der Bank dein Geld für einen fest vereinbarten Zeitraum, etwa 6 Monate oder 3 Jahre. Dafür garantiert sie dir einen festen Zins für genau diese Zeit. Selbst wenn die Marktzinsen fallen, bekommst du deinen zugesagten Satz.
Dein Geld ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank und Person geschützt. Der Nachteil: Vor Ablauf der Laufzeit kommst du in der Regel nicht an dein Geld.
Diese Zinsen sind 2026 drin
Die Festgeldzinsen folgen dem Leitzins der Europäischen Zentralbank, der im Juni 2026 bei 2,25 Prozent liegt. Nach dem Hoch von 2023 sind die Konditionen gesunken, bleiben aber attraktiv.
Top-Angebote für ein Jahr liegen im Juni 2026 bei rund 3,0 Prozent, oft bei europäischen Partnerbanken mit gesetzlicher Einlagensicherung. Deinen konkreten Zins trägst du oben in den Rechner ein.
Auszahlen oder wieder anlegen
Viele Banken lassen dir die Wahl, was mit den jährlichen Zinsen passiert:
- Jährliche Auszahlung: Das Kapital bleibt gleich, du erhältst ein passives Einkommen, aber keinen Zinseszins.
- Wiederanlage: Die Zinsen bleiben auf dem Konto und werden mitverzinst. So wächst dein Geld exponentiell.
Sparer-Pauschbetrag und Abgeltungsteuer
Jede Person hat einen Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € pro Jahr, Verheiratete 2.000 €. Bis dahin bleiben Zinsen steuerfrei, sofern du einen Freistellungsauftrag erteilt hast. Darüber behält die Bank 25 Prozent Abgeltungsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag ein, zusammen 26,375 Prozent.
Häufige Fragen
Wie viel Zinsen bringt Festgeld 2026?+
Top-Angebote für 12 Monate liegen im Juni 2026 bei rund 3,0 Prozent pro Jahr. Längere Laufzeiten bringen oft etwas weniger, weil der Markt mittelfristig sinkende Zinsen erwartet. Die Spitzenkonditionen findest du häufig bei europäischen Partnerbanken.
Festgeld oder Tagesgeld, was ist besser?+
Tagesgeld passt zum Notgroschen, weil du täglich an dein Geld kommst, dafür kann die Bank den Zins jederzeit ändern. Festgeld eignet sich für Geld, das du ein bis fünf Jahre sicher nicht brauchst, weil du dir den Zins für die ganze Zeit sicherst.
Komme ich vorzeitig an mein Festgeld?+
In der Regel nicht, das Geld ist fest gebunden. Manche Banken erlauben eine vorzeitige Auflösung gegen einen Zinsabschlag. Plane Festgeld deshalb nur mit Geld, das du im Anlagezeitraum sicher nicht benötigst.
Muss ich die Zinsen versteuern?+
Oberhalb des Sparer-Pauschbetrags von 1.000 € pro Person fallen 26,375 Prozent Abgeltungsteuer inklusive Soli an. Mit einem Freistellungsauftrag bleiben Erträge bis zu diesem Betrag steuerfrei.
Festgeld ist ein Parkplatz, kein Vermögensaufbau
Für Geld, das du in den nächsten ein bis drei Jahren sicher brauchst, ist Festgeld ideal. Der Zins ist garantiert, das Risiko praktisch null. Für den langfristigen Vermögensaufbau reicht er aber nicht, weil er die Inflation kaum schlägt.
Mein Ansatz: Notgroschen aufs Tagesgeld, mittelfristige Ziele aufs Festgeld, alles darüber hinaus breit gestreut anlegen. Wie stark der Zinseszins über viele Jahre wirkt, siehst du im Zinseszinsrechner.

