Wie viel Haus kann ich mir leisten?
Ermittle dein maximales Kaufbudget basierend auf deiner monatlichen Wunschrate, deinem Eigenkapital und den aktuellen Zinsen.
Die wichtigsten Regeln für die Haushaltsrechnung und den Immobilienkauf
Die ehrliche Haushaltsrechnung
Bevor du nach Traumhäusern suchst, musst du wissen, wie viel Geld am Ende des Monats wirklich übrig bleibt. Sei hierbei ehrlich zu dir selbst:
- Einnahmen: Zähle nur feste, sichere Einnahmen (Nettogehalt, Kindergeld). Lass schwankende Boni oder Überstundenvergütungen weg.
- Ausgaben: Berücksichtige alle Fixkosten (Lebensmittel, Versicherungen, Auto, Abos, Hobbys). Vergiss nicht, einen monatlichen Puffer für Urlaub und Neuanschaffungen einzuplanen!
- Die Wunschrate: Dein frei verfügbares Einkommen abzüglich eines Sicherheitspuffers ergibt deine mögliche Kreditrate. Denke daran: Als Hausbesitzer musst du zusätzlich Geld für Instandhaltungen (neues Dach, Heizung) zurücklegen!
Die Kaufnebenkosten fressen das Eigenkapital
Viele Käufer vergessen, dass sie nicht nur das Haus bezahlen müssen, sondern auch den Staat, den Notar und oft den Makler. Diese sogenannten Kaufnebenkosten betragen in Deutschland oft 10 % bis 15 % des Kaufpreises.
Das bittere daran: Diese Kosten finanzieren Banken nur extrem ungern mit. Dein mühsam angespartes Eigenkapital geht in der Regel als erstes dafür drauf, diese Nebenkosten zu bezahlen, bevor auch nur ein Euro in das Haus fließt. In unserem Rechner wird das automatisch berücksichtigt!
Warum die Tilgung entscheidend ist
Die monatliche Rate an die Bank setzt sich aus Zinsen (Gebühr für die Bank) und Tilgung (Rückzahlung deiner Schulden) zusammen. Je geringer die Tilgung, desto niedriger ist zwar deine monatliche Rate – aber desto länger brauchst du auch, um schuldenfrei zu werden.