Bonitäts-Score Simulator
Berechne deinen Score nach den 12 offiziellen Kriterien des neuen Bewertungsmodells und entdecke, wie du in den Augen der Banken abschneidest.
Die wichtigsten Fakten zu den 12 Kriterien, den Score-Klassen und der Transparenzoffensive.
Warum wurde der Score erneuert?
Bisher war die Berechnung der eigenen Bonität oft eine undurchsichtige Blackbox (der sogenannte „Basisscore“ in Prozent). Um völlig transparent zu werden, hat Deutschlands größte Auskunftei den Score überarbeitet: Er reicht nun von 100 bis 999 Punkten und setzt sich aus genau 12 offenen Kriterien zusammen.
Besonders fair: Du kannst jeden Punkt nachrechnen! Zukünftig sehen sowohl Banken als auch Verbraucher exakt denselben Score. Die Unternehmen haben für die technische Umstellung jedoch noch eine Frist bis Ende 2028.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem neuen System
- Treue zahlt sich aus: Ein extrem langes, unauffälliges Girokonto (Kriterium 2) oder eine uralte Kreditkarte (Kriterium 3) bringen dir massive Pluspunkte. Häufige Wechsel des Bankkontos ziehen den Score hingegen nach unten.
- Immobilien sind ein Vertrauensbeweis: Wer einen Immobilienkredit hat (Kriterium 11), wird besser bewertet. Die Logik: Wenn dir eine Bank schon vertraut und du regelmäßig hohe Summen pünktlich tilgst, bist du ein sehr verlässlicher Zahler.
- Der Todesstoß: Eine offene Zahlungsstörung (Kriterium 1). Reagierst du auf mindestens zwei Mahnungen nicht und der Fall geht an ein Inkassounternehmen, stürzt dein Score ins Bodenlose. Solange diese Schuld nicht beglichen ist, wird sogar überhaupt kein Score mehr berechnet.