Kaufentscheidung

Mieten vs. Kaufen Rechner

Vergleiche den Vermögensaufbau: Lohnt sich der Hauskauf oder stehst du als Mieter mit ETF-Sparplan langfristig besser da?

Parameter eingeben
Szenario: Immobilienkauf
Szenario: Mieten & Investieren
Zeithorizont
Nettovermögen nach 30 Jahren
Szenario Kaufen
Dein Endvermögen
0 €
Immobilienwert: 0 €
Restschuld Bank: 0 €
Monatliche Kosten*: 0 €
Szenario Mieten
Dein Endvermögen
0 €
ETF-Depotwert: 0 €
Gezahlte Miete gesamt: 0 €
Ø Monatliche Kaltmiete: 0 €

*Monatliche Rate (Kredit) + angenommene monatliche Instandhaltungsrücklage. Die Differenz zu den Mietkosten wurde im Miet-Szenario im ETF mitverzinst.

Wissen: Der Systemvergleich

Warum Mieten nicht pauschal schlechter ist als Kaufen

Die unsichtbaren Kosten

Das Geheimnis der Opportunitätskosten

Oft wird argumentiert: „Als Mieter zahle ich das Haus meines Vermieters ab, statt mein eigenes.“ Das ist zwar richtig, übersieht aber einen gewaltigen Faktor: Die Opportunitätskosten des Eigenkapitals.

Wer ein Haus kauft, steckt meist zehntausende Euro (z.B. 80.000 €) in die Kaufnebenkosten (Geld, das sofort weg ist) und die Anzahlung. Der Mieter behält diese 80.000 € und kann sie in einen weltweiten Aktien-ETF investieren. Bei historisch 6-7 % Rendite verdoppelt sich dieses ETF-Vermögen etwa alle 10 bis 12 Jahre. Genau diese entgangenen ETF-Gewinne sind die „Kosten“ des Hauskaufs.

Mechanismen

Wie der Rechner vergleicht

Um Äpfel mit Äpfeln zu vergleichen, simuliert der Rechner das Leben von zwei identischen Personen über den gewählten Zeitraum:

  • Der Käufer: Kauft die Immobilie, zahlt monatlich Zins und Tilgung an die Bank und legt Geld für Instandhaltung (z.B. neues Dach nach 20 Jahren) zurück. Sein Vermögen ist am Ende der Wert des (gewachsenen) Hauses abzüglich der Restschuld bei der Bank.
  • Der Mieter: Zahlt seine Miete (die jährlich steigt). Sein Startkapital von 80.000 € liegt im ETF. Ist seine Miete günstiger als die monatliche Belastung des Käufers, steckt er die Differenz JEDEN MONAT zusätzlich in den ETF. Sein Vermögen ist am Ende der Wert des ETF-Depots.
Erkenntnis: Wer billig mietet und die Ersparnis konsequent in Aktien investiert, ist am Ende des Lebens oft reicher als der Hausbesitzer. Kaufen gewinnt meistens dann, wenn Kreditzinsen sehr niedrig und Mieten sehr hoch sind.
Häufige Fragen

FAQ zur Immobilienentscheidung

Warum sind Kaufnebenkosten verlorenes Geld?
Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler machen schnell 10 bis 12 % des Kaufpreises aus. Kaufst du ein Haus für 400.000 €, zahlst du 40.000 € Nebenkosten. Dieses Geld erhöht nicht den Wert deines Hauses. Wenn du das Haus am nächsten Tag für 400.000 € wieder verkaufst, hast du 40.000 € Verlust gemacht.
Ist eine Immobilie nicht die sicherste Altersvorsorge?
Eine abbezahlte Immobilie spart im Alter die Miete, das stimmt. Allerdings bindest du dein gesamtes Vermögen in einem einzigen Objekt („Klumpenrisiko“). Ein Mieter mit einem riesigen, diversifizierten ETF-Portfolio kann von den Dividenden im Alter problemlos seine Miete zahlen und bleibt örtlich flexibel.
Welche weichen Faktoren spielen eine Rolle?
Die Entscheidung „Mieten oder Kaufen“ ist nie nur Mathematik, sondern eine Lifestyle-Entscheidung. Als Eigentümer darfst du Wände einreißen und Hunde halten, wann du willst. Du hast keine Angst vor Eigenbedarfskündigungen. Als Mieter bist du dafür extrem flexibel, kannst bei einem Jobwechsel umziehen und musst dich nicht um Handwerker kümmern, wenn die Heizung ausfällt.