Mietrendite Rechner
Berechne Brutto- und Nettomietrendite deiner Immobilie in Sekunden. Inkl. Kaufnebenkosten, Verwaltung, Instandhaltung und Leerstand.
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Kurz gesagt
Kaufst du eine Wohnung für 300.000 € und vermietest sie für 1.000 € kalt im Monat, liegt die Bruttomietrendite bei 4,00 %. Nach 10 % Kaufnebenkosten, 2 % Leerstand sowie 360 € Verwaltung und 1.200 € Instandhaltung im Jahr bleiben 3,09 % Nettomietrendite. Bei 1.200 € Miete steigt sie auf 3,80 %.
Beispielrechnung: Brutto- und Nettomietrendite
10 % Kaufnebenkosten, 2 % Leerstand, ohne Finanzierungskosten.
| Kaufpreis | Kaltmiete pro Monat | Kosten pro Jahr | Bruttomietrendite | Nettomietrendite |
|---|---|---|---|---|
| 200.000 € | 800 € | 1.300 € | 4,80 % | 3,69 % |
| 300.000 € | 1.000 € | 1.560 € | 4,00 % | 3,09 % |
| 300.000 € | 1.200 € | 1.560 € | 4,80 % | 3,80 % |
| 400.000 € | 1.300 € | 1.900 € | 3,90 % | 3,04 % |
Kosten = nicht umlagefähige Verwaltung plus Instandhaltung, vor Steuern. Stand Oktober 2026. Gerechnet mit diesem Rechner von finanzfacts.de.
Was die Kennzahl bedeutet, wie sie sich berechnet und was eine gute Rendite ausmacht.
Was ist die Mietrendite?
Die Mietrendite ist die wichtigste Kennzahl beim Immobilieninvestment. Sie gibt an, wie viel Prozent des eingesetzten Kapitals du pro Jahr als Mieteinnahmen zurückerhältst. Man unterscheidet zwischen Brutto- und Nettomietrendite.
Die Bruttomietrendite ist schnell berechnet und eignet sich für einen ersten Überblick beim Vergleich mehrerer Objekte. Die Nettomietrendite ist realistischer, weil sie Kaufnebenkosten und laufende Kosten einbezieht.
So rechnet der Rechner
Bruttomietrendite:
Nettomietrendite:
Was ist eine gute Mietrendite?
Die Mietrendite variiert stark nach Lage und Immobilientyp. Als Faustregeln gilt in Deutschland:
| Nettomietrendite | Bewertung | Typische Lage |
|---|---|---|
| unter 2 % | Schwach | Top-A-Lagen (München, Hamburg Innenstadt) |
| 2 – 3 % | Unterdurchschnittlich | Gute A-Städte, Trendviertel |
| 3 – 4 % | Durchschnittlich | B-Städte, Randlagen |
| 4 – 6 % | Gut | B/C-Städte mit Wachstumspotenzial |
| über 6 % | Sehr gut | C/D-Städte, strukturstarke Kleinstädte |
Beachte: Eine hohe Rendite geht oft mit höherem Risiko einher (Leerstand, Wertverlust). Einige Investoren akzeptieren niedrigere Renditen in A-Städten bewusst, weil sie langfristig auf Wertsteigerung setzen.
Welche Nebenkosten entstehen beim Immobilienkauf?
Die Kaufnebenkosten in Deutschland betragen je nach Bundesland zwischen 7,5 % und 15 % des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus:
- Grunderwerbsteuer: 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (Brandenburg, NRW, SH u.a.) des Kaufpreises
- Notarkosten: ca. 1,0-1,5 % des Kaufpreises (Pflicht bei jedem Immobilienkauf)
- Grundbuchkosten: ca. 0,5 % des Kaufpreises
- Maklerprovision: 0 bis 3,57 % je Partei (seit 2020 gilt Halbteilungsgrundsatz)
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Brutto- und Nettomietrendite?
Sollte ich die Finanzierungskosten in die Renditeberechnung einbeziehen?
Wie hoch sollte die Instandhaltungsrücklage sein?
Was ist eine realistische Leerstandsquote?
Warum ist die Nettomietrendite so viel niedriger als die Bruttomietrendite?
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Alle Quellen zuletzt geprüft am 9. Oktober 2026.