Grunderwerbsteuer-Rechner
Berechne die Grunderwerbsteuer und alle weiteren Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Makler) für dein neues Eigenheim – abhängig vom Bundesland.
Spartipp: Bewegliches Inventar (z.B. Einbauküche, Möbel) oder die Instandhaltungsrücklage reduzieren die Steuerlast. Betrag hier abziehen:
| Kostenpunkt | Betrag |
|---|---|
| Reiner Kaufpreis | 0 € |
| Grunderwerbsteuer (3,5%) | 0 € |
| Notar & Grundbuch (2,0%) | 0 € |
| Maklerprovision (0,0%) | 0 € |
| Gesamtsumme | 0 € |
Die wichtigsten Fakten und Tipps, wie du beim Immobilienkauf Steuern sparen kannst.
Was ist die Grunderwerbsteuer?
Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Kauf einer Immobilie (Haus, Wohnung, Grundstück) in Deutschland anfällt. Sie wird auf den im notariellen Kaufvertrag beurkundeten Kaufpreis erhoben.
Die Höhe der Steuer ist Ländersache und variiert derzeit zwischen 3,5 % und 6,5 %. Ohne die Zahlung dieser Steuer stellt das Finanzamt keine Unbedenklichkeitsbescheinigung aus – und ohne diese kannst du nicht als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen werden.
Wie du die Steuerlast senken kannst
- Bewegliches Inventar: Übernimmst du eine Einbauküche, Möbel oder eine Markise? Wenn der Wert im Kaufvertrag separat ausgewiesen wird, fällt darauf keine Grunderwerbsteuer an (bis zu max. 15% des Kaufpreises).
- Instandhaltungsrücklage: Beim Kauf einer Eigentumswohnung kaufst du den Anteil an der Rücklage mit. Weist der Notar diesen Betrag separat aus, wird er vom steuerpflichtigen Kaufpreis abgezogen.
Steuersätze nach Bundesland
Seit 2006 dürfen die Bundesländer den Steuersatz selbst festlegen. Bayern ist das einzige Bundesland, das den Satz nie erhöht hat.
| Bundesland | Steuersatz | Bundesland | Steuersatz |
|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 5,0 % | Niedersachsen | 5,0 % |
| Bayern | 3,5 % | Nordrhein-Westfalen | 6,5 % |
| Berlin | 6,0 % | Rheinland-Pfalz | 5,0 % |
| Brandenburg | 6,5 % | Saarland | 6,5 % |
| Bremen | 5,0 % | Sachsen | 5,5 % |
| Hamburg | 5,5 % | Sachsen-Anhalt | 5,0 % |
| Hessen | 6,0 % | Schleswig-Holstein | 6,5 % |
| Mecklenburg-Vorpomm. | 6,0 % | Thüringen | 5,0 % |
